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Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne).

Nach 2013 wieder

Theresia Bauer ist „Wissenschaftsministerin des Jahres“

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Heidelberg/Mannheim – Sogar Bundesministerin Johanna Wanka (CDU) hat sie hinter sich gelassen – Theresia Bauer (Grüne) aus Heidelberg ist wieder „Wissenschaftsministerin des Jahres“.

So langsam wird es zum ‚Dauer-Duell‘...

Im Rennen um den Titel Deutschlands beste Wissenschaftsministerin hat diesmal wieder Baden-Württembergs Theresia Bauer (49, Grüne) die Nase vor Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (63, CDU)

Die Unis im ‚Ländle‘ gratulieren Theresia Bauer! Neben hohem Sachverstand wird der Ministerin (seit 2011) ein großes politisches Geschick attestiert. Sie verstehe es, den berechtigten Anliegen der Wissenschaft Gehör zu verschaffen, so das Statement der Rektorenkonferenz der baden-württembergischen Universitäten. 

Bei einer Online-Befragung des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hatte Bauer Vorjahressiegerin Wanka auf Platz zwei verdrängt. 

Die Platzierungen seiner Ressort-Chefin in den vergangenen Jahren zeigten Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), dass „Vieles gut gelaufen“ sei. „Und das in einem Bereich, in dem wir vor großen Herausforderung standen und die Erwartungen an die Politik sehr hoch sind“, so der Landesvater weiter.

Und was sagt die Siegerin?

Dass unsere Anstrengungen für mehr Freiräume und mehr Autonomie honoriert werden, freut und motiviert mich“, so Theresia Bauer zurecht stolz. 

Laut DHV-Umfrage lobten die abstimmenden Wissenschaftler vor allem Bauers Einsatz für die Verbesserung der Grundausstattung der Südwest-Unis. Die Hochschulen erhielten eine jährliche Erhöhung ihrer Grundfinanzierung um drei Prozent. Baden-Württemberg setze damit als erstes Land die entsprechenden Empfehlungen des Wissenschaftsrats um.

Insgesamt haben 2.480 Wissenschaftler Ende 2014 bei der Online-Abstimmung teilgenommen, sind somit dem Aufruf des DHV unter seinen 28.500 Mitgliedern gefolgt.

Die Heidelberger Landtagsabgeordnete wurde mit der Note „befriedigend plus“ (2,85/Vorjahr: 3,28) als Beste bewertet. Bei Wanka (3,26/3,19) wurde eine angeblich zu geringe Durchsetzungsfähigkeit im Bundeskabinett moniert. Dritte wurde die rheinland-pfälzische Ministerin Doris Ahnen (50, SPD) mit (3,43/3,47). 

dpa/pek

Quelle: Mannheim24

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