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Bilfinger testet Stahlträger für Ostsee-Windpark

Ostsee-Windpark

Bauriese Bilfinger ergattert Großauftrag 

Der Engineering- und Servicekonzern Bilfinger testet ab sofort die Stahlfundamente für den Wikinger-Offshore-Windpark, in dem ab 2016 insgesamt 70 Windturbinen in Wassertiefen von bis zu 42 Metern entstehen sollen.

Das Budget für Herstellung, Einbau und Erprobung umfasst knapp 20 Mio. Euro. Die Stahlfundamente entstammen der Eigenproduktion Bilfingers. Bereits ab Herbst 2014 startet der Bauriese den ersten Testlauf für die künftigen Stahlträger in der Ostsee. Stahlpfähle von bis zu 38 Metern Länge werden hierfür  am Meeresboden installiert um anschließend einigen Tests ausgesetzt zu werden. Die in der Testphase gewonnenen Werte ermöglichen so die Optimierung  der Windturbinen nach technischen und wirtschaftlichen Aspekten. Zusätzlich entwickeln die Ingenieure Schallschutzsysteme, die die Lärmbelästigung der Meeresfauna auf ein Mindestmaß reduzieren sollen.

Joachim Enenkel, Vorstandsmitglied der Bilfinger SE dazu: „Für unser Offshore-Geschäft ist das Projekt ein wichtiger Schritt, um unsere technisch führende Position bei der Gründung von Windkraftanlagen im offenen Meer weiter auszubauen“.

mk

Quelle: Mannheim24

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