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Die A6 war am Donnerstag neun Stunden lang blockiert (Symbolfoto).

Neun Stunden lang

Umgestürzter Kipplaster blockiert A6

Gerolsheim - Ein 52-jähriger Brummi-Fahrer ist am Mittwochnachmittag mit seinem Kipplaster auf der A6 in Richtung Kaiserslautern unterwegs, als ihm plötzlich der Reifen platzt.

Der 52-Jährige aus dem Donnersbergkreis gerät nach Reifenplatzer an der Lenkachse gegen 16:37 Uhr mit seiner Sattelzugmaschine zunächst ins Schleudern, prallt in die Mittelschutzplanke und schlittert an dieser entlang.

Durch die Masse des Fahrzeugs und der Beladung des Kippers mit Mutterboden kippt das Gespann um und blockiert beide Fahrstreifen der Fahrbahn in Richtung Kaiserslautern. Bis zum Beginn der Bergung kann die Unfallstelle über den Standstreifen passiert werden. Es bildete sich ein Rückstau von über zehn Kilometern.

Die Bergung beginnt gegen 20 Uhr am Mittwochabend. Dafür wird die A6 ab Autobahnkreuz Frankenthal bis 1 Uhr am frühen Donnerstagmorgen voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Der Fahrer wird leicht verletzt.

Festnahme im Stau

Während der Absicherung des Rückstaus von der A6 nimmt die Polizei zwei Männer am Autobahnkreuz Frankenthal vorläufig fest. 

Die beiden Bulgaren mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen waren mit ihrem Opel Corsa auf der Autobahn 61 bei Alzey wegen unsicherer Fahrweise aufgefallen. Ein Zeuge hatte per Notruf mitgeteilt, dass der Wagen mehrfach vom rechten Fahrstreifen über die Mittellinie nach links abgekommen war.

Die Streife der Autobahnpolizei konnte das Fahrzeug stoppen und kontrollieren. Hierbei wurde festgestellt, dass gegen einen der Insassen ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Zudem stand der Fahrer unter Drogen.

Die beiden Männer (32/33) wurden vorläufig festgenommen, jedoch nach Blutentnahme und Außervollzugsetzung des Haftbefehls gegen 1 Uhr wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

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Die Autobahnpolizei bitte Zeugen, die durch die Fahrweise des Corsa-Fahrers gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 06237–933-0 oder per E-Mail an pastruchheim@polizei.rlp.de zu melden.

pol/rmx

Quelle: Mannheim24

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