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2013 findet der Hobby-Schatzsucher den als einmalig bezeichneten „Barbarenschatz“.

Geringere Strafe

Kein Freispruch für „Barbarenschatz“-Finder (24)

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Frankenthal - Er wurde zu 15 Monaten auf Bewährung verurteilt und hofft am Montag auf einen Freispruch. Doch das ersehnte Urteil bleibt für einen jungen Schatzsucher aus. 

Der 24-jährige Finder des sogenannten „Barbarenschatzes“ bekommt eine eine kürzere Bewährungsstrafe als zunächst gedacht. 

In einem Berufungsprozess verringerte das Landgericht Frankenthal am Montag eine frühere Strafe des Amtsgerichts Speyer von 15 auf 8 Monate, bestätigt ansonsten aber die Verurteilung des Mannes wegen Unterschlagung. 

Der Barbarenschatz von Rülzheim

Ausschlaggebend sei, dass er Mitte Dezember 2013 Archäologen zwar Funde übergeben, den weitaus bedeutenderen Schatzfund dabei aber trotz Nachfrage nicht erwähnt habe, sagt die Vorsitzende Richterin. Den hatte er erst Tage später gemeldet, als Fotos davon der Polizei in die Hände gefallen waren.

Mit dem Berufungsverfahren hatte sich der Mann gegen das Urteil des Amtsgerichts wehren wollen. Nach dessen Feststellung hatte er die teilweise als einmalig bezeichneten Gold- und Silberfunde aus dem fünften Jahrhundert nach Christus zwar mehrere Monate nach der Entdeckung herausgerückt – aber nur aus Angst vor Ermittlungen. In Rheinland-Pfalz gehören Funde, die kulturhistorisch wertvoll sein können, unter bestimmten Umständen automatisch dem Staat.

Seine Anwälte fordern am Montag einen Freispruch, weil er den Schatz übergeben habe. Die Vertreterin der Anklage bezeichnet dagegen die 15 Monate Bewährungsstrafe, die das Amtsgericht verhängt hatte, als angemessen. Der junge Mann muss zudem 2.000 Euro an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz überweisen.

Der 24-Jährige zeigt sich von dem Richterspruch enttäuscht. Während seine Anwälte erklären, sie wollten in Revision gehe, sagt er, er müsse darüber noch nachdenken.

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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