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Seppl-Herberger-Platz wird feierlich eingeweiht.
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Ehre für Fußball-Legende

Der Seppl ist daheim! Herberger-Platz eingeweiht

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Mannheim-Waldhof – Genau 111 Tage nach dem Spatenstich ist der Seppl-Herberger-Platz im Stadtteil Waldhof nun fertiggestellt. Zur Eröffnung kommt prominenter Besuch.

„Heute holen wir unseren Seppl heim“, hat Jürgen Kurtz von der Bürgerinitiative Waldhof-West Ende März beim Spatenstich für den Seppl-Herberger-Platz gesagt. Und nun kehrt der berühmte Waldhöfer Sepp Herberger (1897 - 1977) in Form eines Gedenkplatzes endlich zurück in seinen Stadtteil.

Mitten im Waldhof

Es hätte wohl kaum einen besseren Ort für die Errichtung des Seppl-Herberger-Platzes geben können als unmittelbar vor der Waldhof-Grundschule, die die Fußball-Legende von 1903 bis 1907 selbst besucht hat. 

Zwischen Oppauer Straße und Jakob-Faulhaber-Straße erinnert nun ein im Stile eines Fußballfeldes gestalteter Platz samt Gedenktafel an den Weltmeister-Trainer von 1954. An den Banden werden die einzelnen Lebensstationen des gebürtigen Mannheimers dargestellt, sodass auch die jüngeren Generationen auf den Spuren Herbergers wandeln können.

Eckel repräsentiert „Mythos“ Bern

Ähnlich wie bereits beim Spatenstich ist auch zur feierlichen Eröffnung am Freitag, 17. Juli, viel Prominenz aus Sport und Politik dabei. So sind unter anderem Bau-und Sportbürgermeister Lothar Quast, die DFB-Vizepräsidenten Eugen Gehlenborg und Ronny Zimmermann, Dieter Kürten (ehemaliger ZDF-Moderator), Jürgen Kurtz (Bürgerinitiative Waldhof-West) und Michael Herberger (Mitglied der Söhne Mannheims und Urgroßneffe Herbergers) bei der Einweihung dabei. Doch einer darf bei dieser Veranstaltung natürlich auch nicht fehlen - Horst Eckel, einer der beiden noch lebenden Fußball-Weltmeister von 1954.

Dem 83-Jährigen, der unter tosendem Applaus von den vielen Besuchern empfangen wird, ist auch über 60 Jahre nach dem „Wunder von Bern“ die Begeisterung, wenn es um seinen damaligen Trainer geht, anzumerken. Als Eckel die Glas-Stehle zu Ehren von Sepp und seiner Ehefrau Eva Herberger begutachtet, ist ihm eine gewisse Rührung deutlich anzuspüren.

Seppl-Herberger-Platz wird das Stadtbild prägen

„Heute ehren wir einen der größten Söhne Mannheims. Ich möchte an dieser Stelle allen Beteiligten danken. Ich freue mich, dass heute zur Einweihung so viele Interessierte gekommen sind“, freut sich Lothar Quast über die Einweihung des Platzes.

DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg erkort Mannheim „in diesem Moment als Hauptsitz des DFB aus“ und fordert alle Fußballer dieser Welt auf: „Kommt in diese Stadt!“

Als Jürgen Kurtz, der mit der Bürgerinitiative maßgeblichen Anteil an der Realisierung des ersten Herberger-Denkmals hat, bringt es auf den Punkt: „Es ist vielleicht nicht der größte, edelste oder zentralste Platz der Stadt, aber es ist der Platz mit der größten Bedeutung.“

Dieses Projekt soll laut Aussage von Jürgen Kurtz kein „Ende, sondern ein neuer Anfang sein.“ Passend dazu überreicht die DFB-Stiftung an die Schulleiterin der angrenzenden Waldhof-Grundschule einen Check von 10.000 Euro zur Umgestaltung des Schulhofes.

Auch nach der offiziellen Einweihung ist der Andrang vor der Waldhofschule noch immer groß. Schließlich ist im Zusammenspiel mit dem Badischen Fußballverband, der Waldhof-Grundschule und der Johannes-Gutenberg-Schule ein buntes Rahmenprogramm zusammengestellt worden, das zum Beispiel eine Torwand oder ein Glücksrad umfasst.

MANNHEIM24 meint: Mit dem Seppl-Herberger-Platz ist ein Ort geschaffen worden, der die Fußball-Legende nicht nur im perfekten Rahmen würdigt, sondern dieser Platz würde wohl dem „Chef“ persönlich auch gefallen.

nwo

Quelle: Mannheim24

Fotos: Bibi & Tina - DIE GROSSE SHOW

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