Erster Pfälzer im All: Das Dubbe-Glas unterwegs an einem Wetterballon – kurz nach dem Start in Heßheim...
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Erster Pfälzer im All: Das Dubbe-Glas unterwegs an einem Wetterballon – kurz nach dem Start in Heßheim...
... mit Bobenheim-Roxheim (li.) und Frankenthal weit unter sich...
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... mit Bobenheim-Roxheim (li.) und Frankenthal weit unter sich...
... geht‘s in atemberaubenden Tempo durch die Wolkendecke...
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... geht‘s in atemberaubenden Tempo durch die Wolkendecke...
... und immer höher und höher...
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... und immer höher und höher...
... und schließlich auf der ‚Reiseflughöhe‘ von 35 Kilometern. 
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... und schließlich auf der ‚Reiseflughöhe‘ von 35 Kilometern. 
Die Vorbereitungen für den Start des Wetterballons.
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Die Vorbereitungen für den Start des Wetterballons.
Die Vorbereitungen für den Start des Wetterballons.
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Die Vorbereitungen für den Start des Wetterballons.
Die Vorbereitungen für den Start des Wetterballons.
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Die Vorbereitungen für den Start des Wetterballons.

Spektakuläre Fotos

An Wetter-Ballon! Pfälzer ‚Dubbe-Glas‘ im Weltall

Heßheim – All-a hopp! Wir wussten schon immer, dass Pfälzer echte Himmelsstürmer sind. Jetzt hat es der erste Pfälzer ins All geschafft: ein ‚Dubbe-Glas‘ – hoffentlich ohne Pfand...

Solche Ideen entstehen vermutlich nur aus einer Bier-, pardon, Wein-Laune heraus...

Denn die drei Tüftler Thomas Butsch (50), Dirk Fellhauer (47) und Robert Kwiatek (37) haben doch tatsächlich ein ‚Dubbe-Glas‘ ins Weltall gejagt – Huckepack auf einem Helium-Wetterballon.

Übersetzung für alle Nicht-Pfälzer: Ein Dubbe-Glas ist ein ‚gepunktetes‘ Weinglas (meist 0,5 Liter) aus dem man rund seinen Schoppen trinkt.

Um Gewicht einzusparen und wegen der Bruchgefahr haben wir ein Dubbe-Glas aus Plastik genommen, es gravieren lassen“, erklärt Dirk Fellhauer vom „Space-Dubbe-Projekt-Team“.

Fest auf einem Holzbrett verschraubt ging es am Sonntag (3. Juli) im rasanten Steigflug in die Stratosphäre – natürlich mit zwei Mini-Kameras in einer Styroporbox ‚an Bord‘. Passend zum Start schmettert Frank Sinatra „Fly me to the Moon“.

Wie kam‘s dazu?

Wir kamen bei einem Männerabend vor einem dreiviertel Jahr auf die Idee! Wir hatten ein paar Schorle intus, haben so in den Sternenhimmel geguckt und uns gedacht: Die Voyager hat 1977 goldene Schallplatten mit wichtigen Daten über die Menschheit ins All geschickt – aber da war nichts aus der Pfalz dabei. Das wollten wir ändern...“, lacht Fellhauer.

Auf seiner ‚Reiseflughöhe‘ von 35 Kilometern, am Rande des Weltalls, platzt der Helium-Ballon schließlich und das Pfälzer ‚Paket‘ sinkt am Fallschirm gen Erde.

Wieder gelandet ist das Dubbe-Glas übrigens nicht auf Pfälzer Hoheitsgebiet, sondern rund 200 Kilometer entfernt in einem Baumwipfel in Rudolzhofen (Mittelfranken) – dank GPS immer gut zu orten. Freundliche Feuerwehrmänner fischten den Fallschirm schließlich per Drehleiter aus den Ästen. 

Tolle Idee: Anlässlich des 600. Bad Dürkheimer Wurstmarkts (9.-13. und 16.-19. September 2016) soll das weitgereiste Dubbe-Glas für einen guten Zweck versteigert werden.

pek

Quelle: Mannheim24

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