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Der Anblick des Schaufensters eines örtlichen Cafés ist sehr verlockend.

Christoph in der Fastenzeit

40 Tage ohne...Fleisch und Süßigkeiten! Tag 13

Mannheim – Warum ich das mache? Der Fleisch-Verzicht ist mehr so ein Selbstversuch. Mit Schokolade, Gummibärchen und Keksen habe ich es in den letzten Wochen dagegen einfach etwas übertrieben.

Tag 13: Am Frühstückstisch steckte mein Messer schon im Nutella-Glas, als mich ein freundliches, aber bestimmtes "hmhm" meines Gegenübers aus meinen Gedanken riss, denen ich nachhing... Auch nach knapp zwei Wochen muss ich noch aufpassen, nicht aus Versehen gegen meine Fastenvorsätze zu verstoßen. Aber noch klappt alles ganz gut. Zwar ist die Lust auf Fleisch oder Süßes oft sehr groß, aber nie so, dass ich es gar nicht aushalten würde.

Ich stelle auch fest, dass mein Verzicht bisher nicht dazu geführt hat, verstärkt auf bestimmte andere Lebensmittel zurückzugreifen. Ich esse zwar ein bisschen mehr Obst als gewöhnlich (man könnte auch sagen, ich esse jetzt überhaupt Obst), aber man munkelt, dass das per sé nicht verkehrt sei...

Insgesamt kann ich nach knapp zwei Wochen also sagen, dass ich mir das Ganze deutlich schwieriger vorgestellt habe. Weder der Anblick eines richtig leckeren Burgers oder des Schaufensters eines örtlichen Cafés (siehe Artikelbild), noch die in unregelmäßigen Abständen eingehenden Whatsapp-Nachrichten meines Nebensitzers aus Studienzeiten (danke für deine Unterstützung, Marc ;-) ), konnten mich bisher aus der Fassung bringen.

Tag 3: Die ersten drei Tage sind (fast) vorbei und bisher läuft eigentlich alles prima! Widrigen Umständen zum Trotz – ich sitze hier im Büro quasi AUF unseren Süßigkeitenvorräten und habe auch noch die Schokoladen-Schale meiner Kollegin permanent im Blickfeld – halte ich es ganz gut durch mit dem Weglassen von Süßigkeiten.

Der Verzicht auf Fleisch hat ebenfalls noch nicht zu Ausfallerscheinungen oder dergleichen geführt. Falafel statt Döner und in der Kantine Zucchini statt Hamburger hat bisher ganz gut funktioniert. 

Die Gefahren lauern überall. Zum Beispiel im Schrank hinter meinem Schreibtisch, wo die Agenturvorräte gebunkert werden...

Interessant fand ich im Zusammenhang mit dem Thema „Verzicht auf Fleisch“ allerdings die Diskussion, ob man denn dann auch keinen Fisch essen dürfe. Für mich persönlich ist eigentlich klar, dass Fisch in den 40 Tagen tabu ist. 

Das sieht aber nicht jeder so. Die Argumente reichen von „Also da muss man doch gar nicht diskutieren. Fisch und Fleisch sind etwas komplett unterschiedliches...“, bis hin zu „...und selbst die Christen essen am Karfreitag Fisch...“ 

Wie seht ihr das denn?

Meine Motivation:

40 Tage ohne Süßkram! Das wird eine echte Herausforderung. 

Vor allem der Verzicht auf meine geliebten Kekse wird mich hart treffen! Und ein ums andere Mal werde ich mir wahrscheinlich die Frage stellen, warum ich mich darauf eingelassen habe. Aber ich bin optimistisch. 

Zumal ich nicht alleine gegen den Schweinehund kämpfen werde, sondern zusammen mit meinen Kollegen von MANNHEIM24 und HEIDELBERG24. Und irgendwo gibt es bestimmt ein Sprichwort das da lautet: „Gemeinsam fastet es sich leichter.“, oder so ähnlich... 

Dass ich zusätzlich auch noch auf Fleisch verzichten werde, hat einen anderen Grund: Ich möchte einfach wissen, ob ich das kann. Ich kann schwer abschätzen, wie sehr es mich tatsächlich einschränkt, auf Fleisch und Wurst zu verzichten. 

Eine Art Selbstversuch also. Zeitgleich zum Verzicht auf Süßigkeiten. Ob das eine gute Idee ist, bleibt abzuwarten. Ich bin selbst gespannt und freue mich, meine Erfahrungen hier mit euch zu teilen!

Quelle: Mannheim24

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