Auf Schenkel klopfen und Zunge rausstrecken

Prinz Harry schüchtert Feinde tanzend ein

Wellington - Prinz Harry tanzt in Neuseeland Haka - die Armeeversion, schön gruselig und furchteinflößend. Mit dem Schenkelklopfen klappt es wohl ganz gut, aber wie ist es mit dem Zunge-Rausstrecken?

Video: Prinz Harry macht den Haka-Tanz

Macho-Gehabe hat am Mittwoch auf dem Besuchsprogramm von Prinz Harry in Neuseeland gestanden. Der 30-Jährige führte mit Soldaten den neuseeländischen Kriegstanz Haka auf. Dabei geht es darum, zu brüllen, auf die Schenkel zu klopfen und einen dicken Mann zu markieren.

Captain Wales, wie Harry in der Armee heißt, sei dabei ganz schön ins Schwitzen gekommen, berichtete sein „Trainer“ Brent Pene später. Als Naturtalent sah er Harry offenbar nicht: „Es kam der Punkt der Frustration.“ Harry habe ja auch nur kurze Zeit zum Üben gehabt. „Er war aber sehr engagiert, das ist ja die Hauptsache.“

Harry war die Konzentration bei dem Einsatz in einer Turnhalle im Armee-Camp Linton ins Gesicht geschrieben. Nicht dokumentiert ist, ob er auch das krönende Finale des Haka beherrscht: Augen aufreißen und mit der rausgestreckten Zunge wackeln. Die Fotografen wurden auf Distanz gehalten, Harry tanzte diskret in der hinteren Reihe.

Der Haka ist ein Ritual der Ureinwohner, der Maoris. Sie haben damit früher ihre Feinde eingeschüchtert. Neuseeländische Sportmannschaften haben den Haka bei internationalen Begegnungen in aller Welt bekannt gemacht. Die Armee-Variante, die Harry mit den Soldaten tanzte, ist nach dem Maori-Kriegsgott Tu benannt. Harry verlässt die Armee nach zehn Jahren im Juni. Seine weiteren Pläne sind noch unklar.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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