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Treffen sich bald vor Gericht: David Garrett und seine Ex-Freundin Ashley Youdan.

Star-Geiger fordert Millionen Schadensersatz

David Garrett schlägt zurück: Jetzt steht es Aussage gegen Aussage

New York - Seine Ex-Freundin wirft ihm Misshandlung vor, doch David Garrett wehrt sich: Er klagt gegen die Porno-Darstellerin. Was sie ihm angetan haben soll, steht in der offiziellen Akte.

Die Vorwürfe gegen ihn wiegen schwer, doch jetzt schlägt Star-Geiger David Garrett (35) zurück: Er hat gegen seine Ex-Freundin als Reaktion auf ihre Misshandlungsvorwürfe eine Gegenklage in Millionenhöhe eingereicht. Damit reagiert er auf die Behauptung der Porno-Darstellerin Ashley Youdan (28), er habe sie zu harten Sexualpraktiken gezwungen, ihr körperlichen Schaden zugefügt und sie gegen ihren Willen in seiner Wohnung eingesperrt.

Die offiziellen Gerichtsunterlagen zur Klage David Garretts liegen seit Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur vor. David Garrett fordert mit der am Dienstag in New York eingereichten Klage Schadensersatz von zehn Millionen Dollar. Sein Vorwurf: Die Porno-Darstellerin habe frühzeitig einen Plan geschmiedet, ihn zu erpressen.

David Garrett klagt an: Sein Geld wurde für Sex-Partys verprasst

Youdan, mit der David Garrett den Gerichtsdokumenten zufolge eine wechselhafte Beziehung führte, habe ihre Liebe nur vorgetäuscht und damit Hunderttausende Dollar erschwindelt. Vom ersten Treffen an habe sie den Plan gehabt, ihn auszubeuten. Sie habe sich innerhalb von wenigen Tagen in seinem Leben eingenistet, sich vorschnell als seine Verlobte bezeichnet und die Privilegien des Lebens an seiner Seite genutzt. „Sie reiste mit ihm im luxuriösen Stil und zog schnell in seine New Yorker Loft-Wohnung“, heißt es in der Klageschrift.

Er selbst habe den Wunsch gehabt, dass sie ihre Porno-Karriere und ihre Arbeit bei einem Escort-Service zum Wohl der Beziehung beendet. Dem sei sie anders als behauptet nicht nachgekommen. In Wirklichkeit habe sie beide Jobs heimlich weitergeführt. Gleichzeitig habe sie eine neue Karriere in der Immobilienbranche vorgetäuscht und von ihm dafür Zehntausende Dollar gefordert. Dieses Geld habe sie für Parties für ihre Freunde aus der Sex-Branche ausgegeben.

David Garrett klagt an: Er sei von Ashley Koudan erpresst worden

Als Garrett sich entschieden habe, die Partnerschaft wegen ihrer „unerbittlichen Forderungen nach Geld und ihres rücksichtslosen Lebensstils“ zu beenden, „drohte sie, seinen Ruf zu zerstören, wenn er ihr nicht große Summen Geld zahlt“ - so heißt es in den Gerichtsakten. Als sie laut Klage drohte, Details über sein Privatleben auszuplaudern, hätten die beiden eine Vertraulichkeitsvereinbarung mit einer Zahlung von 300.000 Dollar (265.500 Euro) als Gegenleistung unterzeichnet.

Nach der Zahlung einer ersten Rate von 15.000 Dollar habe sie durch einen Anwalt aber 750.000 Dollar gefordert, bevor ihr jetziger Anwalt vor etwa zwei Wochen schließlich Schadenersatzklage in Höhe von 15 Millionen Dollar einreichte (13,2 Mio Euro). Die Klage habe sie noch vor Einreichen beim Gericht dem Zeitung „New York Post“ zur Verfügung gestellt und versuche derzeit, Details über Garretts Privatleben an das höchstbietende Medium in Deutschland verkaufen.

Ein Prozess könnte voraussichtlich Anfang August beginnen, sagte Anwalt Hayes der dpa am Mittwoch.

dpa/mm

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