Das Team der Stiftung: Til Schweiger (3.v.l.), Schauspieler Jan Josef Liefers (v.l.) Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), die Politikerin Rita Süssmuth, Thomas Schreiber, Unterhaltungschef der ARD und Thomas D.

Vorstellung in Berlin mit Promis und Politiker

Til Schweiger will mit seiner Stiftung jetzt anpacken

Berlin - "Eigentlich sind wir schon voll, aber die nehmen wir noch": Angela Merkel könne bei der Stiftung gerne mitmachen, so Schauspieler Til Schweiger bei der Vorstellung seiner Foundation in Berlin.

Da macht einer Ernst: Ungeachtet übler Kritik und Häme im Internet verfolgt Til Schweiger seinen Plan weiter, Flüchtlingskindern zu helfen. Mit seiner Stiftung will sich der Schauspieler aber auch für die Chancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher "jeglicher Herkunft" in Deutschland stark machen und Projekte anschieben. 

Hat Ideen und muss jetzt Geld sammeln: Schauspieler Til Schweiger bei der Vorstellung seiner Foundation

Dafür hat Schweiger prominente Unterstützer in seiner Foundation: Mit dabei sind: Schauspieler Jan Josef Liefers, Vizekanzler Sigmar Gabriel, CDU-Politikerin Rita Süssmuth, ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber und Rapper Thomas D. Letzterer sagte, er habe wie Schweiger 100.000 Euro für die Stiftung auf den Tisch gelegt. "Als Mensch Hilfe zu leisten, sollte eigentlich unser aller Grundbedürfnis sein", so das Mitglied der "Fantastischen Vier".

Festhalten will Schweiger mit seiner Stiftung an den Plänen für ein Flüchtlingsheim in Osterode. "Wir geben diesen Traum nicht auf". Da das Projekt in einer Kaserne im Harz stockt, will Schweiger sich auch in Osnabrück engagieren. Dort will er helfen, ein Gebäude zu einer Schule umzubauen.

Auch auf die Hetze und Hass-Postings wurde Schweiger von Journalisten bei der Vorstellung seiner Stiftung angesprochen. "Hat Sie die Kritik überrascht?", wollte ein Journalist wissen. "Ich hab extrem widerliches Zeug auf seiner Seite gesehen." Als er dann den Hetzern "verpisst Euch von meiner Seite" entgegengehalten habe, habe er in den Medien lesen müssen: "Til Schweiger pöbelt auf Facebook". Das habe ihn so richtig gestört, so der Schauspieler.

Und wie sieht Schweiger das Engagement von Kanzlerin Angela Merkel in der Flüchtlingspolitik? Merkel habe beim Thema Flüchtlingen lange geschweigen. "Wie sie sich jetzt geäußert hat, dafür hat sie aber meinen tiefsten Respekt", so Schweiger. Vordinglichste Aufgabe sei es nun, viele Spenden für die Stiftungsarbeit zu sammeln.

Hier geht's zum der Live-Ticker zur Vorstellung der Stiftung

mb

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