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Gina-Lisa Lohfink.

Gerichtsstreit um Vergewaltigungsvorwürfe des Models

Fall Gina-Lisa Lohfink: Senator verteidigt Staatsanwälte

Berlin - Angesichts des laufenden Gerichtsstreits um Vergewaltigungsvorwürfe des Models Gina-Lisa Lohfink (29) hat Berlins Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) die Staatsanwaltschaft verteidigt.

„Ich stelle mich ausdrücklich hinter die Staatsanwaltschaft“, sagte Heilmann am Mittwoch im Rechtsausschuss des Abgeordnetenhauses. Vorwürfe, die Staatsanwaltschaft habe schlecht oder voreingenommen ermittelt, seien nicht begründet.

„Die Staatsanwaltschaft hat nicht tendenziös, sondern im Gegenteil extrem gründlich den Fall recherchiert“, sagte Heilmann. „Nach der Aktenlage hat die Staatsanwaltschaft richtig gehandelt.“

In einem Prozess in Berlin geht es um die Frage, ob die ehemalige „Germany's next Topmodel“-Kandidatin Lohfink zu Unrecht zwei Männer der Vergewaltigung im Jahr 2012 bezichtigt hat.

In einem ersten Verfahren gegen die beiden Männer hatten sich die Vergewaltigungsvorwürfe nicht erhärtet. Lohfink aber erhielt von der Justiz einen Strafbefehl wegen falscher Vorwürfe über 24.000 Euro. Sie legte Einspruch ein. Der Prozess läuft seit vier Jahren. Am 27. Juni sollen Zeugen befragt werden.

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dpa

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