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Daniel Küblböck wurde von dem Vorwurf freigesprochen.

"Ich habe nichts bemerkt"

Vorwurf der Unfallflucht: Küblböck freigesprochen

Berlin - Für Daniel Küblböck (29) ist ein Prozess wegen angeblicher Unfallflucht mit einem Freispruch zu Ende gegangen. Der Vorwurf lasse sich nicht beweisen, urteilte ein Berliner Verkehrsgericht am Montag.

Hintergrund des Verfahrens ist ein Blechschaden, den der Sänger am 17. April 2014 in Berlin verursacht haben soll. Beim Einparken soll Küblböck ein anderes Auto touchiert haben. „Das habe ich aber nicht gemerkt“, sagte er im Prozess. Das Verfahren gegen den Künstler, der vor zwölf Jahren in der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ bekanntwurde, war nach der Anzeige einer Augenzeugin ins Rollen gekommen.

Er habe keine Fahrerflucht begangen, sagte Küblböck. „Ich bin in die Parklücke, habe dabei laute Musik gehört.“ Er sei dann zwar mit einem Fuß ausgestiegen. „Weil ich aber merkte, dass der Abstand zu anderen Fahrzeugen sehr eng ist, habe ich mir ein paar Meter weiter einen anderen Parkplatz gesucht.“ Der Richter sagte, ein derartiger Streifschaden sei für den Verursacher nicht zwingend zu bemerken. Die Version von Küblböck bezeichnete das Gericht als nachvollziehbar.

Die Staatsanwältin hatte auf eine Geldstrafe von 3000 Euro sowie auf eine Führerscheinsperre von einem halben Jahr plädiert.

dpa

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