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Kriminellen Schnee einfach abschieben - so eine der Forderungen auf Twitter. Der Winterdienst nimmt die Forderung wörtlich.

"Gegen die Überschneiung des Abendlandes"

Twitter-Spott über Pegida: #schneegida

Berlin - Mit ironischen Seitenhieben auf die Bewegung Pegida reagieren derzeit viele auf den Wintereinbruch. Unter dem Hashtag #schneegida amüsieren sich Twitter-User über die Überfremdungsangst.

In Anspielung auf die islamfeindliche Bewegung Pegida („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) verspotten Twitterer und Nutzer anderer sozialer Medien zurzeit die Überfremdungsangst - und zwar anhand des Wintereinbruchs und mit dem Hashtag „#schneegida“. Pegida organisiert - von Dresden ausgehend - seit Wochen Demonstrationen mit teils Tausenden Teilnehmern. Bundesweit formiert sich aber auch immer mehr Widerstand.

„Sollen wir jetzt alle von diesen Schneeflocken aufnehmen? Typisch - die kommen doch nur zu uns, weil es kalt ist! #schneegida“, schrieb der Nutzer @hschellk.

Auch Parodien auf das Wahlprogramm der Partei Alternative für Deutschland finden sich bei den #schneegida-Anhängern. So werden Kandidatin Frauke Petry auf einem Wahlplakat die Worte "Schneefall braucht strikte Regeln" in den Mund gelegt.

Auch wichtige Fragen nach der Bezahlbarkeit der Renten angesichts der Überschneiung werden hier aufgeworfen:

dpa/vf

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