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Ferien-Ende in Rheinland-Pfalz

SO kommt Dein Kind sicher zur Schule!

Rheinland-Pfalz - Die Sommerferien neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu, für viele Kinder beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Hier ein paar Tipps, wie Dein ‚i-Dötzchen‘ sicher zur Schule kommt:

Die Zahlen der auf dem Schulweg verunglückten Kinder in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr sprechen für sich: Insgesamt waren 131 Mädchen und Jungen in einen Unfall verwickelt. 16 davon wurden schwer verletzt, ein Kind verlor sein Leben.

Und die Halbjahresbilanz der Polizei für 2016 verheißt leider nichts Gutes: Im Vergleich zu den Vorjahren ergibt sich keine wesentliche Änderung.

Mit diesen Tipps können Eltern Gefahren vermeiden:

  • Der kürzeste Weg ist nur in den seltensten Fällen auch der sicherste: Um potentielle Gefahren zu reduzieren, solltest Du deshalb den Weg so wählen, dass Dein Kind die Straße möglichst selten überqueren muss.
  • Übung macht den (Schulweg)Meister: Lauf die Strecke noch vor Schulbeginn regelmäßig mit deinem Nachwuchs ab und erkläre ihm mögliche Gefahrenstellen.
  • Gleiches gilt, wenn Dein Sohn oder Deine Tochter mit dem Bus zur Schule fahren soll: Zeig ihm/ihr den Weg zur Bushaltestelle und den Weg von der Bushaltestelle nach Hause. Erklär Deinem Kind, wie es sich beim Ein- und Aussteigen und auch während der Fahrt verhalten soll.
  • Schulanfänger sollten nicht alleine mit dem Fahrrad zur Schule fahren, sondern erst dann, wenn der sogenannte „Fahrradführerschein“ in der Tasche ist. Erst dann kennen die Kleinen in der Regel die wichtigsten Verkehrs- und Verhaltensregeln und sind wirklich sicher am Lenker.

Doch den Hauptteil zur Verringerung von Unfällen während des Schulweges müssen immer noch die ‚Großen‘ beitragen. Stichwort „Vorbildfunktion“!

Denn oftmals tragen die Eltern selbst dazu bei, dass der Schulweg noch gefährlicher wird. Zum Beispiel wenn sie ihre Kinder mit dem Auto auf den letzten Drücker zur Schule bringen, in Zufahrten oder zweiter Reihe parken oder gleich Rettungswege oder ganze Fahrbahnen blockieren. Die ‚Elterntaxis‘ sorgen gerade vor den Schulen oft für eine unübersichtliche Verkehrssituation und erhöhen damit das Unfallrisiko.

Deshalb gilt: Lieber ein bisschen mehr Zeit einplanen!

Und auch ansonsten sollte die Geschwindigkeit deutlich verringert werden, sobald Kinder am Straßenrand zu sehen sind, Autofahrer sollten in Schulnähe stets bremsbereit sein und dürfen Schulbusse, die sich Haltestellen mit eingeschalteter Warnblinkanlage nähern, nicht überholen. Hält ein Bus an der Haltestelle, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit (3 bis 7 Kilometer pro Stunde) an ihm vorbeigefahren werden.

Mehr zum Thema Schülersicherheit findest Du HIER!

LUDWIGSHAFEN24 wünscht allen Kindern und Eltern ein unfallfreies Schuljahr!

pol/rob

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