+
Da die Frau nach dem Drogenfund angibt, sich umbringen zu wollen, wird sie in eine Klinik eingeliefert. (Symbolbild) 

„Besuch“ des KVD

Lärmbelästigung führt zu Einweisung in Klinik!

Ludwigshafen-West – In der Nacht auf Mittwoch, geht der Kommunale Vollzugsdienst einer Lärmbelästigung nach. Niemand hätte gedacht, dass dieser Einsatz mit einem Klinikeinweisung endet...

In der Nacht auf Mittwoch geht der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) einer Lärmbeschwerde nach und klingelt kurz nach Mitternacht an der Wohnungstür einer 31-jährigen Frau.

Sie öffnet den Einsatzkräften und sagt, sie müsse nach ihrem Personalausweis suchen, um sich auszuweisen. Auffällig: Die Frau läuft darauf desorientiert und hektisch in der Wohnung herum. Die Frage, ob sich weitere Menschen in der Wohnung aufhalten, verneint sie.

Doch die Einsatzkräfte glauben ihr nicht und überprüfen aus Gründen der Eigensicherung die weiteren Räume der Wohnung. Und tatsächlich: Sie treffen einen 50-jährigen Mann an, vor ihm – ein Tablett mit einem weißen Pulver

Da es sich hierbei um Betäubungsmittel handeln könnte, wird die Polizei verständigt. Als die junge Frau mit dem Drogenverdacht konfrontiert wird, gibt sie an, dass es dich um Modelliermasse handelt. Doch dann greift sie nach dem Tablett und versucht das Pulver aufzulecken! Der KVD reagiert schnell und nimmt ihr das Tablett weg. 

Im Verlauf des Einsatzes werden weitere verdächtige Pulverreste gefunden. Die 31-Jährige gibt an, abhängig von Amphetamin zu sein und sich sogar umbringen zu wollen, falls man ihr alle Drogen abnehmen würde. Da Aufgrund dieser Aussagen von einerakuten Gefährdung ihres Lebens und ihrer Gesundheit ausgegangen wird, bringt der KVD die Frau ins Krankenhaus „Zum Guten Hirten“.

Stadt Ludwigshafen/kp

Mehr zum Thema

Impressionen vom „Bürgerdialog“ zum BASF-Unglück

Impressionen vom „Bürgerdialog“ zum BASF-Unglück

Nach Leichenfund: Ermittler suchen weiter nach Spuren 

Nach Leichenfund: Ermittler suchen weiter nach Spuren 

Erste Fotos direkt von der Unglücksstelle

Erste Fotos direkt von der Unglücksstelle

Kommentare