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In Ludwigshafen wurden im Jahr 2015 zwei Menschen bei Verkehrunfällen tödlich verletzt (Symbolfoto).

Im Stadtgebiet Ludwigshafen

Unfallstatistik 2015: Mehr Alkohol am Steuer

Ludwigshafen – Deutlich weniger Schwerverletzte, weniger Raser aber mehr Unfälle wegen Alkohol am Steuer. Die Ergebnisse der Unfallstatistik 2015 aus dem Stadtgebiet:

Ganze 6.437 Mal hat es in Ludwigshafen im Jahr 2015 gekracht. Das sind rund 120 mehr Unfälle als im Jahr davor.

Verletzte und Verkehrstote

Die Zahl der leicht verletzten Verkehrsteilnehmer stieg auf 648 Fälle, eine leichte Steigerung von 3,5 Prozent. Schwerverletzte gab es 2015 „nur“ 89, das sind 36 weniger Fälle als 2015. Das entspricht einem Rückgang von 28,8%. Zwei Personen wurden tödlich verletzt (2014:3). 

Unfallursachen 

Nr. 1 ist nach wie vor mangelnder Abstand. Dadurch gab es 2015 rund 250 mehr Unfälle als 2014, insgesamt waren es 1.713 Verkehrsunfälle. 

Die Zahl der durch zu schnelles Fahren verursachten Unfälle hat sich hingegen positiv entwickelt: Von 421 Unfällen (2014) verringert sie sich auf 287 (2015).

Alkohol und Drogen 

Unfälle mit Verursachern in im Alkoholrausch gab es 2015 insgesamt 93, das sind 22 mehr als im Vorjahr (Steigerung von 31 Prozent). Bei den Unfällen unter Drogeneinfluss gab es zwei mehr als im Vorjahr, 17 waren es insgesamt.

Risikogruppen 

Kinder waren 2015 91 Mal in Verkehrsunfälle verwickelt. Obwohl die Zahl damit auf dem gleichen Niveau blieb, gab es jedoch weniger Leichtverletzte (68 Fälle) als im Vorjahr, die Zahl der schwer verletzten Kinder stagniert bei 10. 2015 gab es fünf Unfälle, die auf Schulwegen passierten, zwei mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Kinder, die als Mitfahrer verletzt wurden, ist mit 29 am höchsten und entspricht dem allgemeinen Trend.

Die Anzahl der Unfälle mit Senioren ist leicht angestiegen. Sie liegt nun bei 1.132, 35 mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der tödlich verletzten Senioren ist von 1 auf 2 angestiegen. 

Die „Risikogruppe Radfahrer“ hat sich 2015 in allen Bereichen positiv entwickelt. Die Unfälle reduzierten sich um 32 auf 284. Es gab 65 Prozent weniger schwer verletzte Radfahrer. 

Im Bereich der Verkehrsunfallflucht konnte in Ludwigshafen seit langem eine Reduzierung der Zahlen um 0,85 Prozent auf 1.639 Fälle festgestellt werden. Die Aufklärungsquote konnte von 774 auf 800 leicht gesteigert (+3,35 Prozent) werden. 

Die Gesamtaufklärungsquote lag 2015 bei 48,7 Prozent.

Die Bilanz des Polizeipräsidiums Rheinpfalz findest Du hier.

sag/pol

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