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Axel Ranisch sitzt mit "seinen" beiden Kommissarinnen Lisa Bitter (l.) und Ulrike Folkerts (r.) im Foyer der Hemshofschachtel.

Hemshofschachtel wird zur „Babbeldasch“

Hier ‚entsteht‘ der neue LU-Tatort!

Ludwigshafen – Seit einigen Tagen gibt es neue „Dauerparker“ in der Leuschnerstraße: der SWR ist vor Ort und dreht den Tatort „Babbeldasch“ mit völlig neuem Konzept! Am Set erfahren wir erste Details:

Für die Dreharbeiten wird erst einmal die kultige Hemshofschachtel in „Babbeldasch“ umbenannt, den urigen Charakter behält das Mundarttheater aber auch im Tatort bei. Nicht zuletzt, weil 25 Ensemble-Mitglieder darin mitspielen.

Authentisch soll er werden und mit vielen „wahrhaftigen Momenten“ – Eigentlich weiß am Set aber keiner so genau, was bei diesem Film-Experiment herauskommt. 

Odenthal ermittelt in der „Babbeldasch“: Das Set in Ludwigshafen

Regisseur Axel Ranisch arbeitet nämlich ganz ohne festes Drehbuch. Die Dialoge und Aktionen im Film sind improvisiert, gedreht werden die Szenen chronologisch. „Wir erleben zusammen die ganze Geschichte“, erklärt Ulrike Folkerts, die im Film als Kommissarin Lena Odenthal eigentlich ihre Überstunden abbummeln soll, dann aber doch im Untergrund ermittelt.

Dreh ohne Drehbuch

Fast absurd: Folkerts weiß selbst nicht, wer in der Geschichte den Mord begangen hat! Diese Arbeitsweise mache die erfahrene Schauspielerin natürlich schon unsicher und aufgeregt. „Wir werden hier einfach aufeinander losgelassen!“, lacht die 55-Jährige.

Marie-Louise Mott, die die Hemshofschachtel mit gegründet hat, war anfangs eher skeptisch. Ins Fernsehen wollte sie eigentlich nie. Jetzt bereiten ihr die Dreharbeiten großen Spaß: „Isch däff hier eigentlisch mache, was isch will!“, babbelt die herzliche 70-Jährige fröhlich. Einen Schmatzer für Axel Ranisch, den sie zuerst für den Kabelträger gehalten hat, gibt‘s obendrauf.

Darum geht‘s

Im Tatort wird sie Sophie Fettèr spielen, mit der sie auch im echten Leben einiges gemeinsam hat: Sie ist Gründerin und Herz des Ludwigshafener Mundarttheaters. Im Film stirbt sie allerdings während einer Vorstellung an einem allergischen Schock.

Johanna Stern, gespielt von Lisa Bitter, übernimmt die Ermittlungen, um zu klären, ob Sophie womöglich mit Absicht getötet wurde. Da Lena aber in der entscheidenden Vorstellung im Theater war, nutzt sie die Gelegenheit und ermittelt inkognito hinter den Kulissen. Dort brodelt‘s – Trauer und Bestürzung aber auch alte Feindschaften und neue Hoffnungen sorgen für Chaos in der „Baddeldasch“. Sophie hatte das Ensemble immer mit Charme und Durchsetzungsvermögen zusammengehalten – jetzt erscheint sie Lena im Traum unud verlangt, den Mörder zu finden. Kopper urlaubt derweil in Italien.

LUDWIGSHAFEN24 meint: Beim neuen LU-Tatort menschelt es schon am Set – wenn Ranisch es schafft, diese Atmosphäre auch im Film rüberzubringen, wird die „Babbeldasch“ ein voller Erfolg!

Und hier die Fotos von vergangenen Dreharbeiten:

Impressionen vom „Tatort“-Dreh in Ludwigshafen

Neuer „Tatort“-Dreh mit Ulrike Folkerts in Ludwigshafen

Unsere Top 5: Kurioses und Witziges aus Ludwigshafen

sag

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