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Zu tief in die Tasche gegriffen oder doch eher Durchschnitt? Der neue Mietspiegel soll für Klarheit sorgen (Symbolbild).

Stichprobe in 10.000 Haushalten

Was kostet das Wohnen in Ludwigshafen?

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Ludwigshafen - Wie viel Miete zahlt man eigentlich in Ludwigshafen? Wer sich diese Frage gestellt hat, musste bisher auf den Mietspiegel von 2010 zurückgreifen – doch nicht mehr lange ...

Vier Jahre ist es bereits her, dass der letzte Mietspiegel für Ludwigshafen erstellt wurde – Ende Oktober sendet die Stadt wieder 10.000 Fragebögen stichprobenartig aus. Im Frühjahr soll der neue Mietspiegel 2015 erscheinen. 

Der Fragebogen der aktuellen Erhebung gelangt per Post zu den zufällig ausgewählten Haushalten. Er umfasst stolze 28 Fragen auf vier Seiten. Neben der im Oktober gezahlten Miete und den Nebenkosten wird auch nach Angaben zum Gebäude und der Wohnungsausstattung gefragt. So kann die exakte Miete für den bestimmten Wohnungstyp ermittelt werden und eine Aussage über die übliche Wohnungsausstattung in Ludwigshafen getroffen werden. 

Auch wenn der Fragebogen auf den ersten Blick sehr umfangreich erscheint, hat sie Stadt Ludwigshafen großen Wert darauf gelegt, dass er dennoch in wenigen Minuten auszufüllen ist. Mit Hilfe des Mietvertrags und der letzten Nebenkostenabrechnung geht das schnell von der Hand. 

Für den Fall, dass dennoch Probleme bei der Bearbeitung des Fragebogens entstehen, ist jeweils rechts oben im Anschreiben ein persönlicher Ansprechpartner der Stadtverwaltung notiert. 

Die Teilnahme an der Erhebung ist selbstverständlich freiwillig. 

Befragt werden Mieter und Vermieter gleichermaßen. Wohnungseigentümer und die Bewohner von Sozialwohnungen werden innerhalb der Umfrage nicht berücksichtigt, da der Mietspiegel sich auf den frei finanzierten Wohnungsbau beschränkt. 

Ende des Jahres 2013 gab es in Ludwigshafen rund 60.000 Mietwohnungen. Darunter etwa 4.000 Sozialwohnungen. Für die rund 56.000 Mietwohnungen soll der Mietspiegel künftig Auskunft über die Durchschnittliche Höhe der Miete geben, die üblicherweise in Ludwigshafen für Wohnungen gleicher Art und Ausstattung gezahlt wird. Die Angaben beziehen sich auf die Nettokaltmieten – also den Preis, der pro Quadratmeter, ohne die hinzukommenden Nebenosten gezahlt wird. 

Der ausgefüllte Fragebogen, der an die Stadtverwaltung zurückgeschickt wird, enthält weder Name noch Anschrift des Befragten. So braucht sich niemand um die Verwendung seiner persönlichen Daten zu sorgen.

Wer sich an der freiwilligen Erhebung beteiligt, wird zudem mit einer Ausgabe des Mietspiegels 2015 belohnt. 

Für alle anderen Interessenten ist der Mietspiegel nach Veröffentlichung bei allen Bürgerservicestellen, den Büros der Ortsvorsteher sowie im Rathaus oder online als PDF-Dokument erhältlich. Fünf Euro soll die Ausgabe dann kosten. 

Stadt Ludwigshafen/mk

Quelle: Mannheim24

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