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Kaum im Revier, geht es schon wieder auf wilde Fahrt.
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Mit Chrissie und Christian geht es mit quietschenden Reifen durch die Ludwigshafener Nacht zu einer Gesamtschule. 
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Das verdächtige Fahrzeug wird sofort zugeparkt.
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Die Feuerwehr kommt zeitgleich mit uns an.
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Doch die Alarmanlage ist vollständig mit Spinnweben überzogen.
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Chrissie: „Ich glaube die Spinne hat den Alarm ausgelöst.“ 
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Zwischendrin gibt es auch Verkehrskontrollen.
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Es meldet sich sogar eine Verursacherin eines Auffahrunfalls.

Mit kugelsicherer Weste durch die Nacht

Nachts auf Streife – Teil 3: „Beweismittel am Finger"

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Ludwigshafen – Bei den Einsätzen mit Christian und Chrissie geht es mit Blaulicht durch die Straßen. Außerdem bereue ich meine Schuhwahl – denn es geht auch in unwegsames Gelände...

Teil 3: Beweismittel am Finger

Bevor ich weiß, wie mir geschieht, sitze ich wieder auf der Rückbank einer Polizeistreife und werde ordentlich durchgeschüttelt. 

Mit Blaulicht rast Christian durch die Ludwigshafener Nacht, so dass ich Mühe habe, mein Abendessen bei mir zu behalten. 

Einbruch in eine Schule?

Aber wohin geht es eigentlich? „Jemand manipuliert den Brandalarm an einer Gesamtschule“, erklärt mir Christian. „Deswegen kommt auch die Feuerwehr“,ergänzt er. 

Nur ein Auto steht auf dem sonst verlassenen Schulparkplatz. „Schnell park ihn zu!“, ruft Chrissie in einem gebieterischen Ton. „Daran hätte ich jetzt nicht gedacht“, kommentiere ich. 

Christian ist schon ausgestiegen und fasst souverän an die Motorhaube. „Ist schon kalt“, sagt er enttäuscht. Wir treffen auf einen Feuerwehrmann, der uns zur Brandanlage führt, die angeblich manipuliert wurde. 

Doch die ganze Aufregung war umsonst. Die Brandmeldeanlage ist so dicht mit Spinnennetzen bedeckt,dass sich unmöglich jemand daran zu schaffen gemacht haben kann. Chrissie stößt Christian mit dem Ellenbogen an und sagt lachend: „Ich glaube die Spinne hat den Alarm ausgelöst.“ 

„Ich habe Beweismittel am Finger!“

Doch der nächste Blaulicht-Einsatz lässt nicht lange auf sich warten. Mit quietschenden Reifen geht es an den Bahnhof. Dort sollen sich Graffiti-Sprayer an einigen Personenwaggons zu schaffen machen. Ein weiteres Einsatzfahrzeug wird gerufen. Wir parken neben einem Zaun auf einer Art Waldweg. 

Leise und vorsichtig sucht Christian das dichte Gestrüpp nach einer Lücke ab, um so auf die Gleise zu gelangen. Wir finden eine Stelle, an der der Zaun nach unten gedrückt ist und klettern darüber. Ich bereue die Wahl meines Outfits, als ich mir die Beine am Zaun und an den Ästen aufschürfe. 

Wir finden einen Bahnangestellten, der uns zu den besprühten Waggons führt. Ganz in Sherlock-Holmes-Manier fahre ich mit der Hand über das Graffiti und finde vereinzelt noch feuchte Stellen. „Schau mal Christian, ich habe Beweismittel am Finger!“ Christian lächelt schwach. Er wird sich in dieser Nacht noch viele unqualifizierte Kommentare anhören müssen. 

Die Beamten suchen mit der Hilfe der Bundespolizei, die für solche Delikte zuständig ist, das Gelände nach den Sprayern ab. Doch die haben sich entweder sehr gut versteckt, oder sind schon über alle Berge. 

„Die hätte ich gerne geschnappt! Schau dir mal die Waggons an!“, meint Christian kopfschüttelnd.

Weitere Teile dieser Serie:

>>>>>10 Stunden Streife – Teil 1: Zickenkrieg statt Brezeln

>>>>>10 Stunden Streife – Teil 2: Der richtige Riecher

>>>>>10 Stunden Streife – Teil 4: Jugendliche Randalierer

>>>>>10 Stunden Streife – Teil 5: Das verschwundene Quad

>>>>>10 Stunden Streife – Teil 6: Die Ausnüchterungszelle

>>>>>10 Stunden Streife – Teil 7: Weichgespülte Drogen

kp

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