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Am Freitag meldet der Chemieriese BASF einen Produktaustritt in den Rhein.

„Schwach wassergefährdend“

1,8 Tonnen: BASF-Chemikalie in Rhein ausgetreten

Ludwigshafen - Aufgrund eines Lecks am Kühler einer Anlage im Werksteil Nord der BASF, gelangen am Freitag 1,8 Tonnen N-Methyldiethanolamin in den Rhein.

Das Produkt sei zwischen 11 und 13 Uhr ausgetreten, teilt die BASF am Freitagnachmittag mit. Der entsprechende Anlagenteil sei mittlerweile heruntergefahren und die Emission gestoppt.

N-Methyldiethanolamin wird als Vorprodukt unter anderem in der Textilindustrie oder bei der Herstellung von Farbstoffen verwendet. Die Chemikalie ist als schwach wassergefährdend eingestuft und verursacht schwere Augenreizungen – ist aber leicht biologisch abbaubar.

Von einer Gefährdung von Wasserorganismen geht die BASF aufgrund der Menge und der Verdünnung im Rhein nicht aus. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat vorsorglich eine Information an die Rheinanlieger ausgegeben.

BASF/kab

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