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BASF-Fackel in Aktion (Symbolfoto).

Messwagen unterwegs

BASF-Panne im Stickstoffnetz! Fackeln verbrennen Gase

Ludwigshafen-Nord – Weithin sichtbar muss die BASF am Dienstag mal wieder ihre Fackeln ‚anwerfen‘. Grund ist ein Druckabfall in der Stickstoffversorgung. Messwagen sind unterwegs:

Daran werden sich die Anwohner wohl trotzdem nie gewöhnen...

Chemie-Riese BASF muss am Dienstagvormittag (26. Juli) gegen 11:30 Uhr mal wieder seine Fackeln mit überschüssigen Gasen befeuern – es kommt zu sichtbaren Emissionen von Ruß und nitrosen Gasen (giftig).

Schuld diesmal: Ein Druckabfall in der Stickstoffversorgung ausgelöst durch einen defekten Motor an einem Verdichter im Stickstoffnetz.

Deshalb greifen die gewohnten Sicherheitsmechanismen: Einige Stickstoff verarbeitende Betriebe drosseln ihren Verbrauch, andere werden komplett heruntergefahren. 

Die BASF-Umweltmesswagen patroullieren innerhalb und außerhalb des Werksgeländes, können laut BASF-Angaben keine erhöhten Messwerte feststellen. Die zuständigen Behörden sind informiert.

Das Umwelt-Telefon der BASF ist unter 0621/60-4040 erreichbar.

Erst eine Woche zuvor hatte ein Computer-Fehler in der Lkw-Abfertigung der BASF den kompletten Verkehr in Ludwigshafen zum Erliegen gebracht:

Verkehrschaos wegen BASF-Störung bei Lkw-Abfertigung!

>>> Wegen Computerfehler! Verkehrschaos legt Ludwigshafen lahm

>>> Produktaustritt in BASF – mehrere Fahrzeuge verschmutzt

>>> BASF: Beschwerden über Geruchsbelästigung

BASF/pek

Impressionen vom „Bürgerdialog“ zum BASF-Unglück

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Nach Leichenfund: Ermittler suchen weiter nach Spuren 

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Erste Fotos direkt von der Unglücksstelle

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