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Die BASF in Ludwigshafen.

40 Mitarbeiter betroffen

BASF: Neue Anlage verschlankt Acetylen-Produktion

Ludwigshafen – Die BASF investiert in eine neue Anlage mit besonders effizientem Produktionsverfahren. Für die Herstellung von Acetylen am Standort sind künftig 40 Mitarbeiter weniger nötig.

Der Chemieriese will die Anlage Ende 2019 in Betrieb nehmen. Angaben zur Investitionshöhe macht das Unternehmen allerdings nicht. 

Die neue Einrichtung ersetzt die bestehende Produktion, an der derzeit rund 120 Menschen in Ludwigshafen arbeiten. Im neuen Produktionsverfahren sollen es dann nur noch 80 sein. Den Mitarbeitern werden nach Angaben einer Sprecherin vergleichbare Ersatzarbeitsplätze im Werk angeboten. 

Acetylen ist nach Unternehmensangaben ein wichtiger Ausgangsstoff, unter anderem für Arzneimittel, Kunststoffe und Lösemittel sowie für Elektrochemikalien und hochelastische Textilfasern. 

Etwa 20 Anlagen am Standort nutzten die Substanz für Produkte und Wertschöpfungsketten. Die Abnehmer sitzen in der Automobil-, Pharma-, Bau-, Konsumgüter- und Textilindustrie. 

Eine weitere Acetylen-Anlage betreibt BASF seit dem Jahr 2000 am Verbundstandort im US-amerikanischen Geismar (Louisiana).

sag/dpa

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