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Fast schon wie richtige Privatdetektive helfen zwei Ludwigshafener der Polizei zwei Fälle zu lösen. (Symbolbild)

Sehr aufmerksam...

Hobby-Spürnasen aus Ludwigshafen klären zwei Fälle auf!

Ludwigshafen – Gleich zwei aufmerksame Ludwigshafener beweisen am Wochenende echten Spürsinn. Denn: dank ihnen können gleich zwei Straftaten aufgeklärt werden. Die Geschichten: 

Freitagabend: Fahrrad ‚geknackt‘

Eine aufmerksame Zeugin mit kriminalistischem Spürsinn meldet der Leitstelle des Polizeipräsidiums Rheinpfalz am frühen Freitagabend gegen 18:20 Uhr, eine Gruppe von mehreren Jugendlichen, die ein schwarzes Fahrrad sowie ein „Schneidewerkzeug“ dabei hätten.

Die Frau nimmt an, dass die Jugendlichen das Fahrrad vom Bahnhof geklaut haben könnten. Noch während sie mit der Polizei telefoniert, wirft ein Jugendlicher das Schneidewerkzeug in ein Gebüsch. 

Weil sich die Gruppe trennt, gibt die Frau eine gute Personenbeschreibung des tatverdächtigen Jugendlichen weiter. 

Der 14-jährige Junge kann dann durch eine der fahndenden Funkstreifenbesatzungen in der Kaiser-Willhelm-Straße auf dem schwarzen Fahrrad angetroffen werden. 

Versuchte Flucht

Beim Anblick der Polizeistreife gerät der Jugendliche in Panik, versucht zu Fuß zu flüchten, kann aber kurz darauf in der Heinigstraße aufgegriffen werden.

Das Fahrrad wird sichergestellt und die Polizei nimmt die Ermittlungen zur Bestimmung des Besitzers auf. Das weggeworfene Scheidewerkzeug kann in der Friedrich-Lux-Straße in einem Gebüsch aufgefunden und sichergestellt werden. Ein paar neuwertige Herrenschuhe, die der Junge ebenfalls bei sich hatte, werden aufgrund fehlenden Eigentumsnachweises ebenfalls sichergestellt.

Das gibt Ärger: Die Mutter des kleinen Langfingers muss ihn anschließend auf der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 abholen. Auf den Jugendlich wartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Falls des Diebstahls.

In der Nacht auf Samstag: Die Verfolgung

Ein Ludwigshafener beobachtet in der Nacht auf Samstag gegen 01:30 Uhr, wie mehrere Jugendliche Gegenstände aus einem geparkten Fahrzeug in Rheingönnheim stehlen. Er verständigt die Polizei. 

Doch nicht nur das: In Privatdetektiv-Manier verfolgt er die Jugendlichen unauffällig, um sie nicht zu verlieren. Schon kurze Zeit später kann die Polizei die Gruppe von acht Jugendlichen stellen.

Zwei von ihnen tragen noch das Diebesgut unter dem Arm. Sie werden zur Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 gebracht, wo sie ihre Eltern abholen. Die Jugendlichen müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls verantworten.

Fazit: Wenn alle mithelfen, können viel mehr Verbrechen aufgeklärt werden!

pol/kp

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