Explosion bei BASF
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Eine schwere Explosion im Landeshafen Nord erschüttert am 17. Oktober 2016 das Werksgelände der BASF in Ludwigshafen am Rhein.
Explosion bei BASF
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Eine schwere Explosion im Landeshafen Nord erschüttert am 17. Oktober 2016 das Werksgelände der BASF in Ludwigshafen am Rhein.
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Eine schwere Explosion im Landeshafen Nord erschüttert am 17. Oktober 2016 das Werksgelände der BASF in Ludwigshafen am Rhein.

Meterhohe Rauchsäule

Explosion erschüttert BASF-Gelände

Ludwigshafen - Bei einer Explosion im Landeshafen Nord der BASF wird am Montagvormittag mindestens eine Person getötet und mehrere verletzt. Wir halten Dich in unserem Ticker auf dem Laufenden:

>>> Der Tag nach der Katastrophe: Alle Informationen im Überblick

+++ UPDATE Dienstag 19:18 Uhr: 

Die Stadt Ludwigshafen gibt Entwarnung für die Bevölkerung: Bürger der Stadtteile Pfingstweide, Edigheim, Oppau und Friesenheim können sich nun wieder im Freien aufhalten sowie Fenster und Türen öffnen. Ausnahme ist das Gewerbegebiet Nachtweide: Hier gelten wegen der Nähe zum Ort des Unglücks nach wie vor vorsorglich die bisherigen Sicherheitshinweise.

+++ Dienstag 17 Uhr:

Wie eine Sprecherin der BASF am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr mitteilt, würden die Vorbereitung zur Suche der noch vermissten Person anlaufen. Die Suchaktion mit Tauchern im Hafenbecken würde voraussichtlich im Laufe des Mittwochs stattfinden. Entgegen anderer Medienberichte handelt es sich lediglich um eine Vorbereitungsmaßnahme und nicht um die eigentliche Suche nach der vermissten Person.   

+++ Pressekonferenz Dienstag 12 Uhr:

Eine Person wird immer noch vermisst, zwei Werksfeuerwehrleute sind ums Leben gekommen, acht Personen sind schwer verletzt und liegen teilweise noch auf der Intensivstation, 17 sind leicht verletzt. Geklärt ist mittlerweile, dass Flüssiggas gebrannt hat und es mehrere Explosionen gegeben hat. Der Vermisste wird im Hafen vermutet, kann aber wegen des aktuellen Gefahrenlage noch nicht von Tauchern gesucht werden. Die Taucher stehen jedoch bereit und warten auf ihren Einsatz. Einige Leitungen sind immer noch undicht, Flüssiggas läuft weiter in kleinem Umfang aus, eine Überprüfung wird veranlasst.

>>> Der komplette Artikel zur Presskonferenz am Dienstag

+++UPDATE Dienstag, 6:00 Uhr+++

Das Feuer ist inzwischen gelöscht. Weiterhin werden zwei Vermisste gesucht.

>>> Hier geht‘s zum aktuellen Artikel

+++UPDATE 19:15 Uhr+++

Bei dem Brand im Landeshafen Nord bei der BASF in Ludwigshafen kamen nach jetzigem Kenntnisstand zwei Mitarbeiter ums Leben. Sechs Menschen wurden schwer verletzt, weitere leicht. Die Verletzten werden medizinisch beziehungsweise in umliegenden Kliniken versorgt. Zwei weitere Personen werden noch vermisst.

>>>Katastrophe in Ludwigshafen: Chronologie der BASF-Explosion

+++ Update +++

Nach der Explosion mit mindestens einem Toten planen die Koalitionsfraktionen des rheinland-pfälzischen Landtags eine Sondersitzung. Die zuständigen Ausschüsse sollen darüber beraten, wie es zu dem Vorfall kam und welche Folgen sie für Menschen und Umwelt in der Region habe, teilen die Fraktionen von SPD, FDP und Grünen am Montag in Mainz mit. „Die Explosion auf dem Werksgelände der BASF in Ludwigshafen erfüllt uns mit großer Sorge." Ob die Sondersitzung noch in dieser Woche ansteht, war zunächst offen.

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Bei der Explosion am Montagvormittag im Landeshafen Nord des Chemiekonzerns BASF wurde mindestens ein Mensch getötet. Auf der Pressekonferenz am Nachmittag bestätigte Ludwigshafens Feuerwehrchef Peter Friedrich außerdem, dass insgesamt acht Menschen teilweise schwer verletzt wurden. Sechs Personen werden vermisst. Um 19:45 sind es noch zwei. 

Das Feuer sei noch nicht vollständig gelöscht, aber unter Kontrolle, so Friedrich.

>>> Pressekonferenz nach Explosion in BASF

„Das ist ein schwieriger Tag für uns alle“, sagt Innenminister Roger Lewentz auf der Pressekonferenz. Er drückt seine tiefe Anteilnahme für die Opfer und deren Angehörige aus und lobt die Einsatzkräfte – alle notwendigen Maßnahmen seien sehr schnell erfolgt. Auch CDU-Landeschefin Julia Klöckner zeigt sich laut Mitteilung betroffen über das Unglück.

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Wie BASF um 12:45 Uhr mitteilt, kam es im Landeshafen Nord bei Arbeiten an einer Rohrleitungstrasse um 11:30 Uhr zu einer Explosion mit Folgebränden.

Im Landeshafen Nord werden nach Angaben der BASF brennbare Flüssigkeiten und unter Druck verflüssigte Gase umgeschlagen, die Menge liege jährlich bei 2,6 Millionen Tonnen. Der Hafen sei für die Rohstoffversorgung des Unternehmens von großer Bedeutung.

Mit der Rohrleitungsstrasse werden die Vorprodukte von Schiffen zu den eigentlichen Produktionsstätten transportiert.

Bei der Explosion sind mehrere Personen verletzt worden. Ersten Medienberichten zufolge soll es acht Vermisste geben.

Einsatzkräfte aus der gesamten Region sind vor Ort, um ein Übergreifen auf andere Werksbereiche zu verhindern. Außerdem ist ein Feuerlöschboot aus Mannheim im Einsatz. Ein Krisenstab unter der Leitung von Feuerwehr- und Ordnungsdezernent Dieter Feid tagt.

Explosion erschüttert BASF-Gelände

DieFeuerwehr Ludwigshafen bittet alle Anwohner, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden, sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten. Lüftungs- und Klimaanlagen sollen abgeschaltet werden. In Edigheim klagen bereits Anwohner über Atemwegsbeschwerden, so die Stadt Ludwigshafen.

Das Katastrophenwarnsystem „KATWARN“ informiert über einen Großbrand, bei dem in Friesenheim Brandgase freigesetzt wurden. In Oppau, Edigheim und Pfingstweide kann es zu Geruchsbelästigungen und Sichtbehinderungen kommen. Autofahrer werden gebeten, den Bereich großräumig zu meiden!

Auswirkungen unklar

Auch die Stadt Mannheim empfiehlt, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Qualmwolke könnte über den Rhein in Richtung Quadratestadt ziehen.

Nach der Explosion im Werksteil Nord der BASF hat die Feuerwehr Mannheim vorsorglich eine Warnmeldung für drei Postleitzahlbereiche Käfertal, Sandhofen und Schönau über das Warn- und Informationssystem KATWARN herausgegeben. Bei unverzüglich durchgeführten Luftmessungen im Bereich Sandhofen konnten keine Gefahrstoffe in der Luft festgestellt werden. Dennoch sollten in den Stadtteilen Sandhofen, Scharhof und Kirschgartshausen vorsorglich Fenster und Türen geschlossen bleiben, da möglicherweise mit Geruchsbelästigungen zu rechnen ist.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht lassen sich kontinuierlich über die aktuelle Sicherheitslage informieren. In Frankenthal wird ebenfalls vor giftigen Gasen gewarnt.

Wie die BASF weiter mitteilt, werden Steamcracker und weitere Anlagen aus Sicherheitsgründen heruntergefahren. Dabei wird es zu Fackeltätigkeiten kommen. In Steamcrackern werden petrochemische Ausgangsstoffe aufgespalten.

Die genaue Ursache der Explosion wird noch ermittelt. Die zuständigen Behörden sind informiert.

Das Informationstelefon der Feuerwehr Ludwigshafen ist unter Telefonnummer 0621/5708-6000 zu erreichen. Am Tor 11 hat das Unternehmen für Anwohner ein Infozelt eingerichtet. Via Twitter weist die BASF auch auch ihr Bürgertelefon hin.

sag/rob/rmx/kab/kp/BASF/dpa

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Impressionen vom „Bürgerdialog“ zum BASF-Unglück

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Nach Leichenfund: Ermittler suchen weiter nach Spuren 

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Erste Fotos direkt von der Unglücksstelle

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