Heidelberger Schlossbeleuchtung

Geheimnisvolle Schlossruine und Feuerwerk über dem Neckar

Alle Jahre wieder: Am Samstag zeigt sich das Heidelberger Schloss mal wieder von seiner besten Seite!

"...ich habe hier Stunden erlebt, wie ich sie unter dem schönsten Himmel meines Lebens gefunden…", schwärmte schon der Dichter Jean Paul Anfang des 19. Jahrhunderts. Für unvergessliche Nächte ist die Heidelberger Schlossbeleuchtung bekannt – am kommenden Samstag, 12. Juli, ist es wieder soweit: Bengalische Leuchtfeuer tauchen das Heidelberger Schloss langsam in einen geheimnisvollen roten Feuerschein. So, als ob die Ruine ein weiteres Mal in ihrer langen Geschichte brennen würde. Wenn das glühende Schloss langsam verblasst, beginnt anschließend der zweite Teil des Spektakels – das Brillant-Feuerwerk über dem Neckar.

Das traditionelle Konzert zur Schlossbeleuchtung dirigieren "Die Maestros von Morgen" – ab 20.30 Uhr bringen sie im Schlosshof romantische Melodie-Kaskaden von Puccini, Tschaikowsky und Dvořák zu Gehör, passend zur atemberaubenden Illumination, die das Heidelberger Schloss und die Alte Brücke in ein Farbenmeer tauchen. Ein weiteres Konzert stimmt ab 19 Uhr in der Heiliggeistkirche auf die zweite Schlossbeleuchtung ein – die Jungen Kantoreien Freiburg und Heiliggeist Heidelberg laden zu Carl Orffs "Carmina Burana" ein. Das Konzert endet um 20.15 Uhr. Die Schlossbeleuchtung beginnt mit Einbruch der Dunkelheit gegen 22 Uhr.

Die Heidelberger Schlossbeleuchtung erinnert an die Zerstörung des Schlosses durch die Franzosen im 17. Jahrhundert. Das Feuerwerk ließ Kurfürst Friedrich V. 1613 erstmals inszenieren, um seine frisch angetraute Gemahlin Elizabeth Stuart standesgemäß zu begrüßen.

rob

Quelle: Heidelberg24

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