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Die Patton Barracks waren am Freitag für die Öffentlichkeit zugänglich.

Erstbegehung der Konversionsfläche

Patton Barracks für Bürger geöffnet

Heidelberg-Kirchheim - Die Stadt Heidelberg treibt den Konversionsprozess voran. Jetzt konnten die Heidelberger das Areal und einige Gebäude der Patton Barracks besichtigen.

Hunderte von interessierten Heidelbergern folgten bei goldenem Herbstwetter am Freitag, 24.Oktober, dem Angebot der Stadt, während einer Erstbegehung das Konversionsareal „Patton Barracks“ in Heidelberg-Kirchheim zu erkunden. 

Die rund 15 Hektar große Fläche wurde im Januar 2014 der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übergeben, die das Areal zunächst der Stadt anbot, da Heidelberg ein Vorkaufsrecht auf die Konversionsflächen hat.

Patton Barracks für Bürger geöffnet

Stadt will Bürger in Entscheidungsprozess einbeziehen

Die Patton Barracks, sind nach Mark Twain Village/Campbell Barracks in der Südstadt und dem US Hospital in Rohrbach die dritte Konversionsfläche, die von der Stadt im dialogischen Planungsprozess entwickelt wird. Bei diesem Prozess arbeiten Stadtverwaltung, Bürgerschaft, Fachplaner, Gemeinderat und der Entwicklungsbeirat eng zusammen.

Wir wünschen uns, dass sich viele Bürger bei den Planungen zur künftigen Nutzung der Fläche einbringen. Dafür ist es wichtig, dass sie die Fläche selbst einmal kennenlernen“, erklärt der Bürgermeister für Konversion und Finanzen, Hans-Jürgen Heiß. 

Diesem Aufruf zum Kennenlernen der im Volksmund „Polizeikaserne“ gerufenen Patton Barracks kamen hunderte interessierte Heidelberger nach. Schließlich stellte die Erstbegehung auch den Auftakt zum ersten Bürgerforum dar, bei dem am 20. November um 18 Uhr im Bürgerhaus Kirchheim konkrete Nutzungsperspektiven für das Areal erörtert werden sollen.

Gewerbliche Nutzung denkbar

Neben Wohn- und Bürogebäuden, einem Theater, einem Offizierskasino, einem Postgebäude und einer Kapelle beheimateten die Patton Barracks Werkstätten und -hallen der US-Army, in denen vor allem leichtere Fahrzeuge repariert und gewartet wurden. Ähnlich heterogen könnte die Fläche auch zivil genutzt werden. 

Wie die Stadt mitteilte, wäre eine gewerbliche Nutzung, insbesondere der bereits versiegelten Flächen in der Nähe der Speyrer Straße denkbar, „möglicherweise mit dem Schwerpunkt Organische Elektronik“. Als ergänzende Nutzungen wurden besondere Wohnformen sowie Kultur- und Freizeitstätten genannt.

Wohin die Reise mit den Patton Barracks aber geht, das hängt auch vom Input der Bürgerschaft ab:

Bürgerforum, 20. November, 18 Uhr, Bürgerhaus Kirchheim, Hegenichstraße 2.

rmx

Quelle: Heidelberg24

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