Daniel Figueroa, aka WESR, und Robert Proch verpassen beim Metropolink-Festival für urbane Kunst jeweils einer Fassade in der Weststadt einen neuen Anstrich.
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Robert Proch arbeitet in der Kaiserstraße 88 an seinem Beitrag fürs Metropolink-Festival für urbane Kunst.
Daniel Figueroa, aka WESR, und Robert Proch verpassen beim Metropolink-Festival für urbane Kunst jeweils einer Fassade in der Weststadt einen neuen Anstrich.
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Robert Proch arbeitet in der Kaiserstraße 88 an seinem Beitrag fürs Metropolink-Festival für urbane Kunst.
Daniel Figueroa, aka WESR, und Robert Proch verpassen beim Metropolink-Festival für urbane Kunst jeweils einer Fassade in der Weststadt einen neuen Anstrich.
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Robert Proch arbeitet in der Kaiserstraße 88 an seinem Beitrag fürs Metropolink-Festival für urbane Kunst.
Daniel Figueroa, aka WESR, und Robert Proch verpassen beim Metropolink-Festival für urbane Kunst jeweils einer Fassade in der Weststadt einen neuen Anstrich.
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Robert Proch arbeitet in der Kaiserstraße 88 an seinem Beitrag fürs Metropolink-Festival für urbane Kunst.
Daniel Figueroa, aka WESR, und Robert Proch verpassen beim Metropolink-Festival für urbane Kunst jeweils einer Fassade in der Weststadt einen neuen Anstrich.
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Robert Proch arbeitet in der Kaiserstraße 88 an seinem Beitrag fürs Metropolink-Festival für urbane Kunst.
Daniel Figueroa, aka WESR, und Robert Proch verpassen beim Metropolink-Festival für urbane Kunst jeweils einer Fassade in der Weststadt einen neuen Anstrich.
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Daniel Figueroa, aka WESR, gestaltet die Fassade am Römerkreis.
Daniel Figueroa, aka WESR, und Robert Proch verpassen beim Metropolink-Festival für urbane Kunst jeweils einer Fassade in der Weststadt einen neuen Anstrich.
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Daniel Figueroa, aka WESR, gestaltet die Fassade am Römerkreis.
Daniel Figueroa, aka WESR, und Robert Proch verpassen beim Metropolink-Festival für urbane Kunst jeweils einer Fassade in der Weststadt einen neuen Anstrich.
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Daniel Figueroa, aka WESR, gestaltet die Fassade am Römerkreis.

Metropolink-Festival

WESR und Robert Proch: Street Art in der Weststadt!

Heidelberg-Weststadt – Mit den beiden Projekten von Robert Proch und Daniel Figueroa wird die Weststadt  im Rahmen des zweiten Metropolink-Festivals um zwei geniale Kunstwerke reicher.

Ihre Vorgeschichte könnte unterschiedlicher nicht sein, jetzt malen der gebürtige Peruaner Daniel Figueroa, aka WESR, und Robert Proch aus Polen nur wenige hundert Meter voneinander entfernt.

Proch ist am Montag angereist und hat prompt begonnen, der tristen Fassade in der Kaiserstraße seinen beeindruckenden „Anstrich“ zu verpassen. Auf rund 20 mal sechs Metern Weißfläche entsteht dort innerhalb weniger Tage ein plastisch anmutender spiralförmiger Treppenaufgang. 

Der 30-jährige Proch gilt als Nachwuchsstar in der Szene, erzählt Pascal Baumgärtner, Initiator und Leiter des Metropolink-Festivals. Er ist sehr froh, Proch als Künstler für die Wand gewonnen zu haben und lobt seine Bescheidenheit. Als Baumgärtner ihm seine „Residenz“ während des Festivals gezeigt habe, hätte dieser nur ungläubig gefragt: „Don‘t you have something more modest?“ – Robert Proch hat ein Zimmer im Crowne Plaza Hotel.

>>> Metropolink auf Bus-Tour durch Heidelberg

Daniel Figueroa war zuvor schon in Heidelberg. Der 36-Jährige ist in Lima, Peru, aufgewachsen, vor acht Jahren zog es ihn nach Berlin. Vielleicht hat er sich während dieser Zeit schon ein bisschen an den deutschen Bürokratie-Wahnsinn gewöhnt. „Seine“ Wand am Römerkreis über dem „P11“ war nämlich schon vor dem ersten Festival ein Problemkind.

„Nicht zu bunt und chaotisch“

Das Haus ist denkmalgeschützt, die Beamten wollten einen konkreten Entwurf sehen und verlangten die Einhaltung abstruser Regeln für die Bemalung. Beispielsweise sollte die Gestaltung nicht „zu bunt“ und „zu chaotisch“ werden – „Welcher Künstler lässt sich auf so etwas ein?“, fragte sich Pascal Baumgärtner. 

Der Entwurf von Daniel Figueroa hat die Denkmalschützer nach mehrmaliger Überarbeitung dann doch überzeugt. In letzter Minute machte aber der Eigentümer der Fassade – übrigens nicht Besitzer einer der Wohnungen im Haus – den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. 

Ein Jahr später freut sich Baumgärtner deswegen umso mehr, dass der Standort am Römerkreis endlich umgesetzt werden kann. Figueroas Kunstwerk, ein überdimensionaler, abstrahierter Herrenkopf aus kubistisch anmutenden Elementen, wird mit einigen tausend Fußgängern, Auto- und Fahrradfahrern pro Tag extrem viele Menschen in Heidelberg erreichen.

Mit Cabrio-Bus! Metropolink-Festival on Tour

Fotos: Urban Art Festival bringt Farbe in die Stadt

sag

Quelle: Heidelberg24

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