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Die baden-württembergische Grünen-Wissenschaftsministerin Theresia Bauer aus Heidelberg.

Leuchtturmprojekt

RegioWIN: Millionen-Förderung für Technologiepark?

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Heidelberg – Tolle Anerkennung für ein ambitioniertes Projekt: Als RegioWIN-Leuchtturmprojekt winkt dem Business Development Center Organische Elektronik eine dicke Finanzspritze.

Die baden-württembergische Landesregierung hat jetzt elf regionale Entwicklungskonzepte und 21 Leuchtturmprojekte prämiert – beim Landeswettbewerb RegioWIN (seit 2013).

Laut Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid (41, SPD) warten dadurch „68 Millionen Euro EU-Fördermittel auf die Regionen“.

Gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (49, Grüne) und dem Minister für Ländlichen Raum Alexander Bonde (40, Grüne) wurden die ‚Gewinner‘ in Stuttgart verkündet.

Prämierte Regionen sind die Metropolregion Rhein-Neckar, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Nordschwarzwald, TechnologieRegion Karlsruhe, Schwabenbund, Raum Landkreise Konstanz/Sigmaringen sowie der Bodensee- und der Ostalbkreis. 

Sie alle dürfen künftig die Qualitätsbezeichnung „WINregion“ führen.

Eines der siegreichen Leuchtturmprojekt (61 hatten sich beworben) ist der Technologiepark Organische Elektronik in Heidelberg.

Mit dieser Auszeichnung kann das Business Development Center Organische Elektronik jetzt eine EU-Förderung erhalten, die zusätzlich durch Landesmittel ergänzt wird. Dabei kann man Fördersummen von mindestens 100.000 bis zu 5 Millionen Euro ab 2016 erhalten“, erläutert Theresia Bauer, Landtagsabgeordnete Heidelbergs.

Die Ministerin weiter: „Das Heidelberger Projekt verkörpere in vorbildlicher Weise, wie Innovation im Hinblick auf Ressourceneffizienz und Energiewende gestaltet wird und wie Forschung weiterentwickelt werde hin zu wirtschaftlich erfolgreichen neuen Technologien und Produkten.

Um an den ‚Geldtopf‘ des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zu kommen, müssen die Leuchtturmprojekte bis Januar 2016 einen Förderantrag auf Gewährung von EFRE-Fördermittel stellen, die unter bestimmten Voraussetzungen mit Landesmitteln aufgestockt werden können. 

Wer hat so entschieden?

Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus den Kommunen, den Regionen, der internationalen Regionalpolitik, der Wirtschaft, den Gewerkschaften und den Hochschulen im Dezember 2014 auf der Grundlage eines transparenten Kriterienkatalogs die getroffen hat. 

Und auch Heidelbergs OB Dr. Eckart Würzner (53, parteilos) freut sich: „Eine großartige Nachricht für die Metropolregion und natürlich auch für Heidelberg. Organische Elektronik ist eine Zukunftstechnologie mit enormem Wachstumspotenzial. Das ,Business Development Center‘ kann eine von mehreren Keimzellen für eine hochwertige Wirtschaftsfläche auf den Patton Barracks werden.“

Gemäß des Heidelberger Projektvorschlags soll auf dem Gelände der Patton Barracks ein Komplex zur Ansiedlung und Förderung innovativer Unternehmen aus dem Bereich Organische Elektronik angesiedelt werden.

pek

Quelle: Heidelberg24

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