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Der KOD kontrolliert in der Unteren Straße - hier im Bild Ingrid Friedrich und Dirk Geist.

KOD für mehr Ruhe und Sicherheit

Ordnungsdienst bekommt Verstärkung

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Heidelberg – Die Bürger wünschen sich mehr städtisches Engagement gegen Missstände in der Altstadt und auf der Neckarwiese. Nun reagiert die Stadt und stockt Personal auf. Die Aufgaben des KOD:   

Sie sind die Konfliktlöser vom Dienst: Die Teams des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) der Stadt Heidelberg tragen zu mehr Sicherheit und Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger bei. Nach der Gemeinderatsentscheidung im Dezember ist der KOD nun auf 16 Beschäftigte aufgestockt worden – sieben davon arbeiten sich gerade ein.

Die Aufgaben

2008 startete der KOD mit sechs Mitarbeitern. Die Teams kümmern sich um alle Arten von Ordnungsstörungen – von ‚Wildpinklern‘ über Ruhestörungen bis hin zur illegalen Abfallentsorgung.

An Fasnacht sind Wildpinkler in Heidelberg keine Seltenheit.

Der Leitgedanke bei allen Einsätzen ist laut Stadt die Deeskalation: Präsenz zeigen, präventiv kontrollieren, in kritischen Situationen besonnen reagieren. Die Mitarbeiter müssen also nicht nur über hohe persönliche und soziale Kompetenz sowie Geschick in der Gesprächsführung verfügen, sondern auch belastbar und flexibel sein.

Da die neuen Team-Mitglieder erst ausgebildet werden müssen, werden sie erst im Laufe des Jahres volle Präsenz zeigen können.

Partygänger vs. Anwohner

In den vergangenen Jahren werde der öffentliche Raum intensiver und länger genutzt, auch während der Nachtstunden. Das Ausgeh- und Freizeitverhalten, aber auch die „gesteigerte Anspruchshaltung der Bevölkerung“, erzeugen eine erhebliche Mehrbelastung für die öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Mit dem KOD soll insbesondere der Bereich rund um Neckarwiese und Altstadt beruhigt werden.

Ausstattung

Der KOD ist unbewaffnet; zur Ausrüstung gehören lediglich ein Hundeabwehrspray und Handschellen. Droht eine Situation zu eskalieren, greift der kommunale Ordnungsdienst nicht selbst ein, sondern verständigt die Polizei.

Die Außendienstmitarbeiter sind an den blauen Uniformen mit dem Stadtwappen und der Aufschrift „Polizeibehörde“ auf dem Rücken sowie an ihren blauen Mützen leicht zu erkennen.

Das darf der KOD

Der KOD darf: Verwarnungen aussprechen, Verwarnungs gelder erheben und Bußgeldverfahren einleiten, Personen anhalten und befragen, deren Personalien feststellen, Platzverweise aussprechen, Gegenstände sicherstellen oder beschlagnahmen. Der KOD darf wenn nötig „unmittelbaren Zwang ausüben“ und die polizeiliche Aufgabe nicht auf andere Weise erfüllt werden kann.

„Wirksamer Beitrag zum Erhalt einer attraktiven und lebenswerten Stadt“

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner unterstreicht: „Der Kommunale Ordnungsdienst ist ein bedeutender Baustein unserer Kommunalen Kriminalprävention und leistet einen wirksamen Beitrag zum Erhalt einer attraktiven und lebenswerten Stadt. 

Allein schon durch seine Präsenz, sorge der KOD „dafür, dass sich Heidelberger Bürgerinnen und Bürger sicherer fühlen.“

Arbeitszeiten

Die Teams arbeiten im Tag- und Nachtdienst. Je nach Wochentag gibt es unterschiedliche Arbeitszeiten – frühestens ab 7 Uhr und an Wochenenden bis spätestens 5:30 Uhr. In der 16-Personen-Konstellation ist der KOD in vier Dreier-Teams und zwei Zweier-Teams unterwegs – jeweils drei tagsüber und drei nachts.

Vorstellung der Arbeit des Ordnungsdienstes 

Bei einem Pressetermin im Rathaus am Montag, 15. Februar 2016, stellten Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Bürgermeister Wolfgang Erichson und Bürgeramtsleiter Bernd Köster die Arbeit des Kommunalen Ordnungsdienstes vor. Der langjährige KOD-Mitarbeiter Dirk Geist berichtete von seinem Berufsalltag.

Stadt Heidelberg/kp

Quelle: Heidelberg24

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