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Die alten Pappträger haben ausgedient. Seit 1. Juli sind Plakate nur noch in den neuen Metallrahmen erlaubt.

Neue Plakatierungsordnung

Ist das Plakat-Chaos jetzt vorbei?

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Heidelberg – Seit Mittwoch, 1. Juli, gilt im Stadtgebiet eine neue Plakatierungsordnung. Bedeutet das jetzt das Ende des Plakat-Chaos? HEIDELBERG24 hat sich umgeschaut. 

Seit mehreren Jahrzehnten ‚verschönern‘ Holzgestelle und Platten aus Pappe, auf denen Veranstaltungsplakate aufgeklebt sind, das Heidelberger Stadtbild.  

Damit soll jetzt Schluss sein. Seit 1. Juli gilt im gesamten Stadtgebiet die neue Plakatierungsordnung, die das „ausufernde Plakatieren eindämmen und das Stadtbild verbessern sollen“, wie die Stadt es ausdrückt. Anstelle der bislang 3.500 Plakate sollen nun „nur“ noch 2.400 erlaubt sein. 

Das neue Konzept sieht über 1.500 anthrazit-farbene Metallrahmen und über 200 Dreiecksständer vor. Die jeweiligen Veranstaltungsplakate werden dann auf eine feste Plastikplatte aufkaschiert, die anschließend in die Metallrahmen geschoben wird.

Ist der Plakate-Wahn jetzt zu Ende?

Zudem bekommen elf Veranstalter ein „Jahreskontingent“ – rund zwei Drittel der 2.400 Plakatplätze sind für die Kontingent-Veranstalter reserviert (HEIDELBERG24 berichtete). Die gezielte Positionierung der einzelnene Plakate soll die Aufmerksamkeit für die jeweilige Veranstaltung erhöhen.

Plakate immer noch auf Pappe

Unser erster Eindruck: Die Zahl der Pappen, die das Stadtbild ‚zieren‘, hat zwar deutlich abgenommen – verschwunden sind die Holzrahmen allerdings noch nicht. 

Das hänge mit der Übergangszeit in den ersten Julitagen zusammen, erläutert eine Sprecherin der Stadt: „Die betreffenden Plakate bewerben Veranstaltungen in den ersten Juliwochen. Das würde sich nicht lohnen, die noch umzuhängen.

Auffällig indes, dass eine Vielzahl der neuen Metallrahmen noch leer ist. Womit das zusammenhängt, erklärt die Sprecherin der Stadt so: „Die alten Veranstaltungen laufen noch. Die neuen Rahmen werden die Plakatierer Schritt für Schritt mit neuen Plakaten bestücken.“ 

rmx 

Quelle: Heidelberg24

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