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Die Dreharbeiten zum "Hotel Heidelberg" mit Frier, Herbst, Hoger und Regisseurin Boss (v. li.).

Dreharbeiten in Neuenheim

Annette Frier wird neue ‚Chefin‘ im „Hotel Heidelberg“!

Heidelberg – Man kann wieder Einchecken ins „Hotel Heidelberg“ – zumindest als TV-Zuschauer. Seit Donnerstag wird wieder die beliebte ARD-Reihe gedreht. Mit neuer Hauptdarstellerin...

Sie waren ein echter Quoten-Hit – die beiden ersten Teile der ARD-Degeto-Reihe „Hotel Heidelberg“ mit bis zu 4,38 Millionen Zuschauern...

Logische Folge: Alte Brücke, Heidelberger Schloss & Co. werden erneut pittoresk in Szene gesetzt. Die Dreharbeiten dauern vom 29. Juni bis zum 4. Juli.

Natürlich wieder Hauptschauplatz als das eigentliche Hotel-Gebäude ist die beeindruckende Jugendstilvilla im Hölderlinweg auf der anderen Neckarseite des Schlosses.

ARD dreht wieder „Hotel Heidelberg“ in Villa

Überraschend nicht mehr als Hotel-Juniorchefin Annette Kramer dabei ist Ulrike C. Tscharre (44). Somit muss sich Christoph Maria Herbst (50, „Stromberg“) alias Therapeut Ingolf Muthesius an eine neue TV-Gattin ‚gewöhnen‘: Comedian und TV-Star Annette Frier (42, „Danni Lowinski“).

Meine Frau gefällt mir so auch – sie ist halt jetzt erblondet“, erklärt Herbst den Wechsel auf seine Art. Die eigentlichen Hintergründe kennt er laut eigenen Angaben nicht.

Nicht die erste Zusammenarbeit der beiden Schauspieler: Das kongeniale Duo kennt sich aus der preisgekrönten Sat.1-Tragikkomödie „Und weg bist Du“ (2012) sowie von der Arbeit zu den Hörbüchern „Du hast mich auf dem Balkon vergessen“, wo sie absurde SMSen zum Besten geben, und dem Pärchen-Bestseller „Die Kiste der Beziehung“.

Deshalb freut sich Herbst auch über die Neubesetzung: „Annette und ich verstehen und ergänzen uns prima! Es ist ein wunderbares Pingpong-Spiel zwischen uns. Jedoch mit angezogener Handbremse, weil wir das Komödiantische bewusst nicht zu sehr herausstellen wollen.“ 

Prompt kommt der liebevolle Frier-Konter: „Ich freue mich total auf die Zusammenarbeit! Christoph war mit ein Grund, dass ich hier mitmache. Er ist virtuos, ein sehr aufmerksamer Kollege. Aber mein Filmmann ist kompliziert, hat  einen psychischen Schaden – ich empfehle da die Uni-Klinik Heidelberg...

Romanze und Familiendrama

Während bei „Kramer gegen Kramer“ (Erstausstrahlung 26. Februar 2016) noch der ewige Konflikt zwischen Hotel-Gründerin Hermine Kramer (Hannelore Hoger, „Bella Block) und ihrer Tochter Annette zentrales Thema war, ging es in „Kommen und Gehen“ (Erstausstrahlung 4. März 2016) um die zarte Liebe von Annettes Sohn Jeremy (David Nolden) und den Tod ihres Vaters Günter Kramer (Rüdiger Vogler).

Sicher ist, dass auch nach den beiden 90-minütigen Folgen „Kramer gegen Kramer“ und „Kommen und Gehen“ bei „Tag für Tag“ von Regisseurin Sabine Boss nach Drehbuch von Martin Rauhaus wieder viel geliebt, geweint und gelacht wird.

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Handlung von „Tag für Tag“

Annette droht alles über den Kopf zu wachsen: Ihre tägliche Arbeit im Hotel lässt wenig Zeit für Privates. Dadurch ist Ehemann Ingolf zunehmend genervt. Als Annette sich trotzdem entschließt, auch noch die Hotelküche zu übernehmen, platzt Ingolf endgültig der Kragen. 

Da ihre Mutter Hermine gefühlstechnisch ihren zweiten Frühling erlebt und sich verliebt, bedeutet dies zusätzlichen Stress für Annette. Erst recht, weil der Angebetete, der grummelige Theaterstar Richard Karrenberg (André Jung) in Rekordzeit das Hotel als sein Privateigentum betrachtet. 

Einzig die neue Köchin Daniela Frommert (Bettina Stucky) scheint ein Lichtblick – bis schon bald mehrere Hotel-Gäste an einer Infektion erkranken. Dadurch gerät außer dem Hotel auch der Biohof von Annettes Schwester Flo (Nele Kiper) schwer in Verruf. Es geht um die Ehre und die Zukunft des Kramer-Familienbetriebs!

Und die Hauptdarsteller sind voll des Lobes ob der gewählten Location: „Heidelberg ist ein Puppenstübchen, ein echtes Juwel! Wenn man sich durch all die Amis und Japaner gequält hat, ist es noch schöner...“, kann Herbst nie ganz ernst bleiben. 

Er ergänzt: „Die Lage hier am Neckar ist ein Traum. So wie wir arbeiten, machen andere ihren Urlaub! Beim Dreh im Sommer 2015 bin ich bei 37 Grad den Neckar entlang gejoggt, hätte fast ‘nen Herzinfarkt dabei bekommen. Dann hätte ich tatsächlich mein Herz in Heidelberg verloren...

Auch Comedy-Queen Annette Frier hat so ihre Heidelberg-Erinnerungen: „Ich war als Schülerin in der neunten oder zehnten Klasse in Heidelberg. Am meisten verliebt war ich nicht in die Stadt, sondern in Alf Talke. Seine Traumfrau war jedoch leider Dela Taufmann...

Dennoch hat die 42-Jährige Probleme, sich in Heidelberg zurecht zu finden: „Ich war morgens vor meinem Dreh mit dem Fahrrad unterwegs, stand verloren mit der Karte am Bismarckplatz, weil ich nicht wusste, wo‘s zur Burg geht. Ein Motorradpolizist hat es mir dann gezeigt, meinte: ‚Ihre Kollegin Frau Hoger ist auch schon oben, Frau Frier.‘

Weitere Kulissen im dritten Teil: Das Wirtshaus „Zum Seppl“, der Europäische Hof, der Kornmarkt vor dem Palais Prinz Carl, im Hotel-Restaurant „Weißer Bock“ sowie ein Balkon in der Oberen Neckarstraße. Außerdem wird voraussichtlich bis zum 28. Juli in Euskirchen, Köln und Umgebung gedreht.

Der Termin der Ausstrahlung von „Tag für Tag“ in der ARD steht noch nicht fest, wird aber aufgrund des Erfolges sicher wieder zur Primetime um 20:15 Uhr sein...

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pek

Quelle: Heidelberg24

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