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Bald ist es soweit.
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Ein vergrößerter, schicker Thresen
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Inhaber Konstantin Öz
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Nur wenige Elemente wurden aus dem "Schultes" übernommen.
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Sushi für alle!

Schon bald gibt es ein neues „Same Same“ in der Weststadt!

Heidelberg-Weststadt - Konstantin Öz ist den Heidelbergern ein Begriff. Bei ihm im „Same Same“ soll es das beste Sushi der Stadt geben. Allerhöchste Zeit für Restaurant-Nachwuchs. 

Heidelberger wissen es sowieso und auch so ziemlich jeder, der schon mal im „Same Same“ in der Steingasse unweit der alten Brücke Sushi bestellt hat: Inhaber Konstantin Öz kickt in Sachen Sushi ganz vorne mit. Die Meinungen bei Tripadvisor und Co. sind einhellig - hier gibt es das beste Sushi der Stadt. Basta.

Ziemlich lustig, wenn man bedenkt, dass der 40-Jährige, mit Verlaub, von Gastronomie bei der Eröffnung seines ersten Ladens vor mittlerweile zehn Jahren so gar keine Ahnung hatte. 

Von der „Schnapsidee" zum Sushi-Kult!

"Ich komme aus einer ganz anderen Ecke. Ich war Sozialarbeiter und habe als Heimerzieher gearbeitet. Bei einem Rucksack-Trip durch Thailand mit einem Kumpel und Kollegen haben wir uns, ziemlich betrunken wohlgemerkt, die Frage gestellt, was wir denn sonst noch so tun könnten. In dieser schönen Bierlaune haben wir beschlossen, eine Sushi-Bar aufzumachen, wenn wir zurück sind."

Der Kumpel kneifft, Konstantin zieht es durch. 

Ohne wirkliches Eigenkapital, mit von Freunden geliehenem Geld, ohne Angestellte, ohne den obligatorischen Sushi-Meister, ohne sich sicher sein zu können, ob das klappt. „Mein Cousin hatte damals eine Sushi-Bar in Stockholm, da habe ich ein paar Mal vorbeigeschaut. Schlussendlich habe ich in meinem ersten, nur knapp 17 Quadratmeter großen Laden, Makis gerollt, Sushi gemacht, hinterm Tresen gestanden und Service gemacht. Zu Beginn war das eine One-Man-Show." 

Ein ziemlich nettes Beispiel dafür, dass man alles lernen kann, was man lernen will und sich nicht zu viele Gedanken machen sollte. 

Vor knapp acht Jahren kam dann der Umzug in einen größeren Laden, ebenfalls in der Steingasse, und die Erfolgsgeschichte des „Same Same“ nahm seinen Lauf. 

„Schultes“ zu, „Same Same“ kommt! 

Nach fünfzehn Jahren hat sich die Besitzerin des „Schultes“ in der Römerstraße entschlossen, ihre Cocktail- und Sushi-Bar zu schließen. Dennoch schien es Diana Weiß wichtig gewesen zu sein, wer Inventar und Räumlichkeiten übernimmt. Sie hat Konstantin, den sie bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht kannte, einfach gefragt, weil er der perfekte Kandidat zu sein schien. Keine zehn Tage später war der Deal perfekt. 

Konstantin hätte eigentlich nahtlos offen lassen können.Ich habe den Koch übernommen, alles Inventar. Rein theoretisch hätte ich einfach weitermachen können, wollte ich aber nicht. Schlussendlich haben wir so ziemlich alles entkernt und neu gemacht. Wenn schon, denn schon!" Sein bester Freund, Stephano Garofalo, seines Zeichen Designer und Künstler und Ulle Kaufmann, mitzuständig für den Innenausbau, sorgen derzeit dafür, dass das neue Same Same dem etwas überladenen Vorgänger „Schultes“ in rein gar nichts mehr ähnelt. Wild durcheinander gewürfelte Deko weicht einer klaren Linie: edles Grau an den Wänden, eigens angefertigte Designer-Leuchten, schlichtes dunkles Mobiliar, Bronze-Töne und gedimmtes, weiches Licht. So langsam aber sicher nimmt der komplette Umbau Gestalt an.

Wir haben dem neuen Weststadt-Restaurant schon jetzt einen Besuch abgestattet.

Wie das auf Baustellen meist so ist, verschiebt sich die geplante Eröffnung immer wieder ein wenig nach hinten, weil irgendetwas ja immer ist. „Ich denke, Anfang August ist realistisch. Unsere Stammgäste freuen sich schon, denn an vielen Abenden ist der Laden in der Steingasse hoffnungslos ausreserviert. Im neuen Same Same haben wir mehr Platz, eine erweiterte Karte und immer mal wieder tolle Specials.“ 

Auf die Frage, ob einem denn nach all dem Geld, dass in die aufwändige Renovierung geflossen ist, ein bisschen mulmig wird, kommt genau die Antwort, die wir von dem verschmitzten Gastronomen erwarten:"Ich habe keine Bedenken, das wird schon!"

Quelle: Heidelberg24

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