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Spray, Roller, Stick oder Creme - Deos sollen gegen Schwitzflecken helfen, doch viele enthalten Aluminium. 

Neue Hinweise

Sind Deos mit Aluminium doch krebserregend?

Aluminium in Deos und Kosmetika steht im Verdacht, schädlich für die Gesundheit zu sein. Nun haben Schweizer Forscher neue ernst zunehmende Hinweise gefunden.

Aluminium ist ein Leichtmetall und ein natürlicher Bestandteil unserer Erde. Über Nahrungsmittel und Trinkwasser gelangt Aluminium in unseren Körper. Doch auch über die Haut können wir den Stoff aufnehmen. Es ist allgemein anerkannt, dass Aluminium ein Nervengift ist. 

In einigen Deos, Zahnpasten oder Hautcremes sind jedoch trotzdem Aluminiumsalze enthalten. Experten warnen seit längerem vor dem Einsatz von Aluminium in Kosmetika. Jedoch konnte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bislang keinen kausalen Zusammenhang zwischen erhöhter Aluminiumaufnahme durch Deos oder Kosmetika und Alzheimer bzw. Brustkrebs feststellen. Aussagekräftige wissenschaftliche Studien würden bislang fehlen.

Verursacht Deo mit Aluminium doch Brustkrebs?

Im Laborversuch haben Wissenschaftler der Universität Genf nun festgestellt, dass Aluminiumsalze Brustkrebs begünstigen können. Im Experiment mit Milchdrüsenzellen von Mäusen zeigte sich, dass Aluminiumsalze krebserregend sein können.   

Deo mit Aluminiumsalzen sei nach Ansicht der Forscher besonders kritisch zu sehen. Da es unter die Achselhöhlen gesprüht wird und das Brustgewebe besonders exponiert sei. 

Nach Ansicht von Stefano Mandriota und seinem Team müssten nun weitere Studien zeigen, wie viel Aluminium tatsächlich durch die menschliche Haut aufgenommen wird. 

Die Studie wurde nun im Fachmagazin „International Journal of Cancer“ veröffentlicht.

Ist Aluminium wirklich gefährlich?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die geschätzte Aluminiumaufnahme von Deos bewertet. Die errechneten systemischen Aufnahmemengen liegen demnach für die gesunde Haut mit rund 10,5 μg über den 8,6 μg pro Tag.

Die Werte für geschädigte Haut, beispielsweise Verletzungen durch eine Rasur, liegen aber laut BfR um ein Vielfaches darüber.

Wer sich morgens ein Alu-haltiges Anti-Transpirant unter die Arme sprüht, hat die tolerable wöchentliche Aufnahmemenge oft schon erreicht.

Ist Kochen mit Alufolie ein Gesundheitsrisiko?

Alufolie erleichtert den Haushalt ungemein. Mit Alufolie lassen sich Lebensmittel einfach verpacken oder Fisch im Ofen garen. Experten warnen nun Hobbyköche eindringlich davor, mit Alufolie zu kochen.

Krebserregende Metalle

Aluminium ist nicht das einzige Metall mit krebserregenden Eigenschaften. Bekannte Beispiele sind auch bestimmte Formen von Arsen, Beryllium, Chrom, Nickel und Cadmium.

ml

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