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Schimmelpilze im Dudelsack sind gefährlich. 

Tückische Schimmelpilze

Musiker stirbt, weil sein Dudelsack verkeimt war 

Trockener Husten und Atemnot haben einen 61-Jährigen in Großbritannien gequält. Die Leiden des Patienten waren für die Ärzte anfangs ein Rätsel. Doch dann untersuchten sie den Dudelsack des Musikers.

Weil er sein Instrument jahrelang nicht gereinigt hat, ist ein Dudelsackspieler in Großbritannien im Alter von 61 Jahren gestorben. Laut einer in der Zeitschrift "Thorax" veröffentlichten Studie waren der trockene Husten und die Atemnot, die dem Musiker zu schaffen machten, auf Schimmelpilze in seinem Instrument zurückzuführen.

Auf die Idee, den Dudelsack zu untersuchen, kamen seine Ärzte nach der Rückkehr des Musikers von einem dreimonatigen Australien-Aufenthalt. Denn während der Reise hatte er das Instrument nicht dabei und fühlte sich deutlich besser.

Dudelsack mit Schimmelpilzen verseucht

In Analysen wurden mehrere Pilzarten an verschiedenen Stellen des Dudelsacks entdeckt. Der Mann unterzog sich einer Behandlung, doch diese kam zu spät: Er starb im Oktober 2014.

Die Obduktion brachte große Risse in der Lunge zum Vorschein. Zum ersten Mal sei entdeckt worden, dass derartige Beschwerden auf das Einatmen von Pilzen aus einem Dudelsack zurückzuführen seien, heißt es in der Studie.

Blasinstrumente müssen regelmäßig gereinigt werden

Eine deutliche Warnung an Musiker enthält der Bericht auch: "Spieler von Blasinstrumenten müssen verstehen, wie wichtig die regelmäßige Reinigung ist." Andrew Bova vom Nationalen Dudelsack-Zentrum im schottischen Glasgow schwört auf die Reinigung mit einem Wattebausch nach jeder Nutzung. "So stellt sich gar nicht erst Feuchtigkeit ein", sagte er der BBC.

AFP

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