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Elektrische Zigaretten und E-Wasserpfeifen sind beliebt - aber ihre Gefahren werden gerade von jungen Rauchern unterschätzt.

"Keine harmlosen Naschereien"

Minister fordert: Elektro-Rauch erst ab 18

Düsseldorf - Elektrische Zigaretten und elektrische Wasserpfeifen sind beliebt, doch wenn es nach Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) geht, sollen sie für Minderjährige verboten werden.

„E-Zigaretten und E-Shishas haben in Kinder- und Jugendhänden nichts zu suchen“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Montag). „Die Verdampfer sind keine harmlosen Naschereien - auch wenn sie nach Schokolade, Bubble Gum oder Melone schmecken. Die süßen Aromastoffe verschleiern die potenziellen Gefahren“, sagte Schmidt. Insofern gebe es Parallelen zu sogenannten Alkopops, bei denen der süße Geschmack Hochprozentiges verdecke. Auch nikotinfreie E-Shishas seien gesundheitlich nicht unbedenklich.

Um ein Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche zu erreichen, will Schmidt das Jugendschutzgesetz kontrollieren und bei der Umsetzung der europäischen Tabakproduktrichtlinie Verschärfungen erreichen. Er wolle verhindern, dass derartige Produkte den Einstieg in eine Raucher-Karriere fördern.

Bereits im Januar hatte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) von E-Sishas abgeraten.

dpa

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