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Krank im Urlaub will keiner!

Die schönste Zeit im Jahr und dann krank...

Gibt es die „Freizeitkrankheit“ wirklich? 

Krank statt Urlaub - fast jeder hat es schon Mal mitgemacht. Man freut sich auf ein paar freie Tage und liegt dann flach. Dieses Phänomen gibt es wirklich und es hat auch einen Namen. 

Endlich Urlaub! Und sobald man den „Hammer“ bei der Arbeit fallenlässt, geht es los: Migräne, Magenprobleme oder ein schwerer Infekt. Die Bandbreite der Symptome der sogenannten „Freizeitkrankheit“ ist immer unterschiedlich. 

Was ist medizinisch betrachtet dran? 

Die unterschiedlichen körperlichen Reaktionen sind wissenschaftlich belegt und auch für Nicht-Mediziner durchaus nachvollziehbar. Wenn wir unter Stress stehen, wie das gerne direkt vor dem Urlaub der Fall ist, fährt der Körper seine Immunabwehr auf das Höchstniveau. Sobald dieser Stress dann abfällt, macht der Körper sich auch damit weniger Stress und reduziert die Produktion von Abwehrzellen. Bedeutet im Klartext: Wenn der Stress-Hormonspiegel im Blut oft schon am letzten Arbeitstag sinkt, geht auch der Körper und somit das Immunsystem in eine Regenerationsphase und macht sich somit anfälliger für Krankheitserreger und körperliche Beschwerden.

In vielen Fällen wird aber auch das vegetative Nervensystem angegriffen: zu niedriger oder zu hoher Blutdruck, Schlafstörungen, Müdigkeit sind oft die Folge.

Kann ich vorbeugen? Ja! 

„Kleine Urlaube“ während der Arbeitswoche: 

Einfach mal locker machen

Regelmäßige Erholungsphasen lassen sich auch ganz prima im Berufsalltag integrieren. Nach getaner Arbeit einfach abschalten! Kleine Spaziergänge im Grünen, ein Sauna-Abend, sich Zeit für seine Mahlzeiten nehmen und immer wieder kleine Pausen mit der Lieblingsmusik

Puffer einbauen: 

Am letzten Tag aus dem Büro hetzen und nahtlos in den Urlaub zu starten ist meist nicht clever, denn wenn der Start in die schönste Zeit des Jahres schon bei der Anreise in Stress ausartet, hat das oft unschöne Folgen. 

Tipp: Entspannt packen, Stress langsam abfallen lassen und erst nach ein oder zwei Tagen aufbrechen. Das gleiche gilt für die Zeit nach dem Urlaub - besser nicht am Vorabend des ersten Arbeitstages ankommen. Denn auch der Körper braucht dafür Zeit. 

Handy weg, Fernseher aus, Tee trinken:

Psychologen machen auch Bewegungsmangel und einen zu hohen Medienkonsum für die „Freizeitkrankheit“ verantwortlich. Also einfach mal im wahrsten Sinne „abschalten“!

Quelle: Mannheim24

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