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Es ist keine Seltenheit, dass es in der britischen Hauptstadt London regnet.

Serientäter

Londoner Polizei fahndet nach Pfützen-Spritzer

Die Londoner Polizei ermittelt in einem ungewöhnlichen Fall: Sie fahndet nach einem Serientäter, der absichtlich mit seinem Auto durch Pfützen fährt, um Fußgängern eine "Dusche" zu verpassen.

"White Chapel hatte Jack the Ripper, und der Katzen-Killer von Croydon ist bis heute nicht gefasst", schrieb die seriöse Tageszeitung "The Times" am Montag. Zu diesen legendären Kriminellen geselle sich nun der Pfützenspritzer von Kentish Town, einem Stadtteil im Norden Londons.

Sobald es regne - keine Seltenheit in der britischen Hauptstadt - fahre der Unbekannte mit seinem Geländewagen durch die Gegend, bis er eine Pfütze in Gehsteignähe entdecke. Dann fahre er genüsslich durchs Wasser und spritze unschuldige Passanten von Kopf bis Fuß nass.

Übeltäter im schwarzen Geländewagen unterwegs

Laut "Times" konnte eine Passantin den Mann kürzlich filmen, weil er nach einer Tat wendete und noch ein zweites Mal durch eine Pfütze fuhr, um Fußgänger an einer Bushaltestelle nasszuspritzen. Die Polizei konnte ihn trotz des Beweismaterials nicht aufspüren, weil sein schwarzer Geländewagen nicht angemeldet war. Deshalb bitte die Polizei nun um Hinweise aus der Bevölkerung, um dem seit Januar aktiven Übeltäter das Handwerk zu legen.

Wer bei miesen Wetter schon mal an einer Fußgängerampel gewartet hat, kennt die Situation: ein Auto rast vorbei und das fiese graue Wasser aus einer Pfütze spritzt hoch. Doch, wer zahlt die Reinigung, wenn der Mantel von Passanten verdreckt ist?

AFP

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