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Klappbare Gartenstühle statt Autositze.

Raumwunder

Klappstühle als Autositze - Polizei greift ein

Klappstühle sind praktisch: bei Bedarf schnell aufgestellt, brauchen sie sonst wenig Platz. Das hatte sich auch eine Autofahrerin gedacht. Doch die Polizei hatte für diese Idee kein Verständnis.

Polizeibeamte aus Anklam staunten nicht schlecht als sie am Mittwoch einen blauen VW Bus bei Ueckermünde kontrollierten. In dem Bus saßen, laut Polizeibericht, sieben Personen. Aber, nicht wie gewöhnlich auf den fest eingebauten Autositzen, sondern zum Teil auf Gartenmöbeln.

Zwei Männer im Alter von 50 und 69 Jahren saßen auf zwei ausklappbaren Gartenstühlen. Ein dritter 48-jähriger Mann hatte mit einer Kiste Vorlieb genommen. Für den 14-jähriger Jungen der Großfamilie war nur noch ein Fleck, so die Polizei, auf dem Boden übrig. 

Für die seltsame Bestuhlung ihres Wagens, hatte die Fahrerin aus Sachsen-Anhalt auch eine einfache Erklärung: man "wollte mehr Platz im Fahrzeug haben" und so sei man auf diese Notlösung gekommen.  

Das diese Art der Fortbewegung nicht mit der Straßenverkehrszulassungsordnung und der Straßenverkehrsordnung wie auch der Anschnallpflicht unvereinbar ist, beeindruckte die Dame, so die Beamten, kaum. Daraufhin stoppten die Polizisten die Weiterfahrt in den Urlaub.

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ml

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